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Die Pfarrkirche St.Martin
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Martinskirchplatz 4lageplan

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Frühe Besiedlung auf dem Martinskirchsporn

Die Pfarrkirche St.Martin gilt als das älteste Gotteshaus von Basel. Allerdings ist die Frühzeit der Kirche eine noch ziemlich dunkle Angelegenheit. Die Archäologie spielt bei der Suche nach den Wurzeln eine wichtige Rolle. Sie brachte auch an den Tag, dass der Kirchsporn von St.Martin schon seit der Vorzeit besiedelt war. Für das Verständnis um den Standort der Kirche ist diese Vorgeschichte wichtig. Sie bildet daher hier den einführenden Abschnitt.

Bodenfunde um St.Martin gaben schon öfter Mosaiksteine einer langen Geschichte preis. Die bis heute gemachten Entdeckungen ergeben das Bild einer Siedlung die um 900 vor Christus auf dem Sporn existierte. Der Ort bot auf drei Seiten durch steile Hänge natürlichen Schutz. Auf der vierten Seite sicherte ein neun Meter breiter und vier Meter tiefer Graben diese Siedlung. Man entdeckte Spuren von ihm im Jahr 1978 bei Grabungen im Weissen Haus (Rheinsprung 18).

Der Graben wurde noch in der Bronzezeit wieder aufgegeben und zugeschüttet.
[1] Von der Siedlung wurden beim Pfarrhaus am Martinskirchplatz auch die Reste einer Feuerstelle gefunden, die mit Steinen ausgelegt war. Vergleiche mit anderen entdeckten Siedlungen in der Schweiz führten zum Vermutung, dass die Basler Siedlung auf dem Kirchsporn von St.Martin ungefähr 15 Häuser umfasst haben könnte. [2] Die meisten ihrer Häuser waren wahrscheinlich Lehmfachwerkbauten.

Gefundener Brandschutt deutet auf eine Feuersbrunst in der Siedlung hin.
[3] Auch aus der Keltenzeit fanden sich Siedlungsreste. Bei Ausgrabungen an der Martinsgasse 6/8 entdeckten die Archäologen im Jahr 2004 Gruben deren Auskleidung einst aus Flechtwerk bestanden haben musste. Es wird vermutet dass es sich um Vorratsgruben aus der spätkeltischen Epoche handelt. [4] Bei den Ausgrabungen 1982/83 wurden in über zwei Metern Tiefe keltische Scherben und eine Fibel gefunden. [5]

Die Siedlung war durch eine Strasse erschlossen, die ungefähr dem Verlauf der heutigen Rittergasse und der Augustinergasse entsprach, und von Südosten heranführte. Die qualitativ hochstehende Strasse war aufwendig erstellt worden. Sie wies unter anderem auf beiden Seiten Strassengräben auf. Im Raum der Siedlung auf dem Martinskirchsporn endete die Strasse. Sie bildete vermutlich den vor dem Münsterhügel abzweigenden Nebenarm einer spätkeltischen Fernstrasse.
[6]

Römische Epoche

In der Zeit von Kaiser Augustus (63 v.Chr bis 14 n.Chr) traten die Römer auf den Plan. Im zweiten Jahrzehnt vor Christus begannen sie die Siedlung/en auf dem Münsterhügel tiefgreifend umzugestalten. Der alte Siedlungsplatz auf dem Kirchsporn wurde nunmehr durch einen Spitzgraben vom römischen Siedlungskern im Raum Münsterplatz abgetrennt.
[7] In der Zeit zwischen dem 1. und dem 3. Jahrhundert scheint der Platz weniger intensiv besiedelt gewesen zu sein.

Erst zum Ende des 3. Jahrhunderts ist auf dem Münsterhügel wieder eine zunehmende Besiedlung nachweisbar. Die Zeiten waren rauh und unsicher. Daher wurde der Münsterhügel verstärkt befestigt und es nahm römisches Militär auf ihm Quartier. Ein in spätkeltischer Zeit entlang des Abhangs errichteter Wall wurde auf dem Martinskirchsporn zur Aufschüttung des Areals mit Kies genutzt. Vermutlich wurde auch eine Befestigungsmauer an der Kante des Hangs erbaut.
[8]

ausgrabungen an der martinsgasse

Ausgrabungen 2004 an der Martinsgasse 6/8. Schicht 1 stammt aus dem frühen Mittelalter zwischen etwa 400 und 800 nach Christus. Die tiefere Schicht 2 stammt aus spätrömischer Zeit ab ca 270 an, nachdem das Gelände mit Kies aufgeschüttet und befestigt wurde.

Aber die Römer blieben nicht ewig. Der Westgotenkönig Alarich I. (ca 370-410) wurde für Rom zu Beginn des 5. Jahrhundert zu einer wachsenden Bedrohung. Das römische Mutterland südlich der Alpen geriet in Gefahr. Daher zog Reichsfeldherr Flavius Stilicho (ca 365-408) einen grossen Teil der Truppen zur Verteidigung Roms in den Süden ab. Auf dem Münsterhügel begann das frühe Mittelalter zu dämmern. In der Zeit nach dem Römern gab es Häuser auf dem Martinskirchsporn.

Häuser und Gräber aus dem Frühmittelalter

Bei Ausgrabungen in der Martinsgasse 6/8 im Jahr 2004 stiess man auf die Reste von Grubenhäusern und sogenannten Pfostenbauten. Sie belegen dass auf dem Kirchsporn von St.Martin auch damals Leute lebten. Auch wurde das Grab eines Neugeborenen gefunden, welches ins 5./6. Jahrhundert datiert wird. Dem Säugling wurden bei der Bestattung zwei Glasperlen als Beigaben auf die Brust gelegt.
[9] Es war die Zeit des Reiches der fränkischen Herrscher.

Der merowingische Frankenkönig Chlodwig I. (466-511) förderte während seiner Herrschaft den Kult um den heiligen Martin. Die Loirestadt Tours, wo Martin als Bischof im 4. Jahrhundert gewirkt hatte, wurde im 5. Jahrhundert zu einer der bedeutsamsten französischen Pilgerstätten.
[10] St.Martin wurde im 6. Jahrhundert zum fränkischen Reichsheiligen. Basel war ein Teil dieses Reiches. Der heilige Martin war in jenen Jahren naturgemäss besonders beliebt als Kirchenpatron.

Dieses Patrozinium könnte dafür sprechen, dass die Basler Martinskirche auf fränkische Tage zurückgeht. Rudolf Wackernagel lässt 1907 St.Martin als das älteste Gotteshaus von Basel gelten. Die Entstehung dieser Kirche wäre im 6. Jahrhundert, eventuell auf Königsgut, zu suchen.
[11] François Maurer verwarf indes 1961 eine einzig auf den Patron gründende Theorie einer königlich-fränkischen Eigenkirche aus dem 7. oder 8. Jahrhundert wiederum als zu gewagt. [12]

Mittlerweile schliesst die Forschung eine Gründung von St.Martin im 6. oder 7. Jahrhundert nicht aus. Definitive Klarheit zu den Anfängen können allerdings nur künftige Ausgrabungen im Kircheninneren, konkret unter dem Mittelschiff, bringen. Solche archäologischen Untersuchungen waren bis zum heutigen Zeitpunkt (2010) nicht im erforderlichen Masse möglich. Eine bauanalytische Untersuchung von St.Martin 1982 brachte keine keine Spuren aus fränkischer Zeit ans Licht.

Dass das Umfeld von St.Martin zum Ende des 1. Jahrtausends in Bewegung war belegen Funde der Archäologen. Bereits 1982/83 stiess man auf Hinweise auf Gräber die auf das 10. Jahrhundert zurückgehen könnten. Eine Besonderheit bilden die Reste eines im Jahr 2004 an der Martinsgasse 6/8 gefundenes Mörtelmischwerks, welches man ins 10./11. Jahrhundert einordnet.
[13] Es ist ein Indiz dafür, dass damals in Nähe ein grosses Gebäude aus Stein errichtet worden ist.

St.Martin wird erstmals genannt

In den Urkunden tritt St.Martin erstmals im 12. Jahrhundert in Erscheinung. Burkhard von Fenis (gestorben 1107) sicherte damals das Wohlergehen des von ihm gegründete Klosters St.Alban mit reichlich Vergabungen. Unter den 1101/03 aufgelisteten Schenkungen für St.Alban findet sich auch das Gotteshaus St.Martin samt seinen zugehörigen Pfarrrechten.
[14] Nach diesem Akt lag die Verantwortung für die Wahl und Präsentation des Pfarrers von St.Martin beim Kloster.

fresko st.martin von hans rohner 1921

Das 1921 von Hans Rohner geschaffene Fresko zum heiligen Martin über dem Portal am Martinskirchplatz. Der Patron St.Martin ist bislang das einzige Indiz für einen eventuelle Gründung der Kirche in fränkischer Zeit.

Ebenfalls auf der oben genannten Liste findet sich die Kirche von Hüningen, zu der St.Martin damals eine enge Bindung hatte. Der Hauptaltar der Martinskirche war sowohl den beiden Heiligen Martin und Laurentius so wie bezeichnenderweise auch St.Agathe geweiht. Irritierend ist die Tatsache, dass eine Urkunde vom Juli 1152, in der deutsche König Friedrich I. Barbarossa (ca 1120-1190) Schutz und Besitz bestätigt, St.Martin als Pfarrkirche erwähnt.
[15]

Merkwürdig daran ist der Umstand, dass über vier Jahrzehnte später Papst Coelestin III. (ca 1106-1198) Privilegien des Klosters 1195 in einer Urkunde garantiert, die erwähnt dass sich St.Martin einen Geistlichen mit der Kirche Hüningens teilt. Für eine Pfarrkirche ist dieser Zustand eher sonderbar. Zugleich wird damit wiederum die Beziehung zu St.Agatha in Hüningen deutlich.
[16] Im Widerspruch zu diesen Verhältnissen steht ein anderes Dokument jener Tage.

Der Basler Bischof Lütold von Aarburg (gestorben 1213) bestätigte dem Kloster von St.Alban in einer Urkunde den Besitz des Gotteshauses von Hüningen. Auffallend ist dass in diesem Schriftstück St.Agatha plötzlich als Kapelle, "cappelam de Huningen", angesprochen wird, wo früher noch die Rede von einer Kirche war. Darüber hinaus wird St.Agatha als Tochterkirche St.Martins definiert.
[17] Eventuell liegt hier eine bewusste Umkehr der realen Verhältnisse vor.

François Maurer vermutete 1961 hinter dieser kreativen Darstellung Bestrebungen des Klosters St.Alban, Hüningen in seinen geistlichen Machbereich einzuverleiben.
[18] Die Verhältnisse zwischen St.Agathe und St.Martin waren offenbar mit der Zeit unklar geworden, was diesen Kunstgriff begünstigte. Es sollte wohl auch aus der Umdeutung der Verhältnisse das Patronatsrecht in Hüningen dem Kloster zugesprochen werden. Dies obschon das Privileg beim Domstift lag.

Ausbau der Martinskirche im 13. Jahrhundert

Unzweifelhaft ist dass St.Martin bereits im 12. Jahrhundert als etabliertes Gotteshaus eine wichtige Rolle spielte. Zu einer Zeit als diverse andere Basler Kirchen noch nicht existierten oder ihrer ersten Erwähnung harrten. Neues Wachstum brachte der Kirche das 13. Jahrhundert, an dessen Ende ein aufwendiger Ausbau stehen sollte. Die Raumverhältnisse rund um das Gotteshaus waren ganz offensichtlich beengt, so dass schon ein Zugangsweg ein Problem war.

Im 13. Jahrhundert führte ein Weg zur Kirche direkt durch das Haus Eberhard. Im Juni 1236 traf Domkämmerer Wilhelm als Geistlicher zu St.Martin mit dem ansässigen Krämer Berthold eine Vereinbarung um die Situation zu ändern. Berthold ermöglichte es, dass ein neuer Weg neben dem Haus des Ritters Johannes Zerkinden angelegt werden konnte.
[19] Der neue Weg ist in einer Urkunde des Stifts St.Peter aus dem Jahr 1237 als "novam viam sancti Martini" belegt. [20]

Wo ein Kirchweg durch ein Haus führt, und dem Nachbarn Nutzungsrechte für einen Streifen Boden abgehandelt werden müssen um einen alternativen Weg anzulegen, kann getrost von beengten Verhältnissen gesprochen werden. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts setzte sich wie es scheint die Erkenntnis durch, dass ein Ausbau der Kirche notwendig sei. Eine tiefgreifende Neugestaltung von St.Martin wurde angegangen. Es fehlten allerdings die finanziellen Mittel für die Arbeiten.

Im Bistum Basel wurde für das Projekt Geld gesammelt. Bischof Peter Reich von Reichenstein (gestorben 1296) unterstütze die Geldsammler in seinem Herrschaftgebiet mit einem Schreiben vom 31. August 1287. Dieses gebot dem Klerus des Bistums, die mit der Kollekte beauftragten Boten gastlich zu beherbergen und gut zu behandeln. Pikant ist der spezielle Hinweis, dass vom für den Ausbau von St.Martin gesammelten Geld nichts für eigene kirchliche Zwecke behalten werden dürfe.
[21]

Vom im späten 13. Jahrhundert vollendeten Kirchenbau, sind heute noch die drei unteren Geschosse des Kirchturms und einige Teile in der West- und Nordfassade erhalten. Der Bau war kürzer als heute und verfügte nur über ein einziges Seitenschiff im Norden mit angegliederter Sakristei. Vom Chor sind keine Spuren mehr aufgefunden worden, aber die Geländeverhältnisse mit dem nahen Abhang lassen die Vermutung zu, dass er rechteckig und eher kurz war.
[22]

Kirchenherren und Kirchgemeinde

Die Pfarrei St.Martin unterstand einem Rektor der häufig aus dem Domkapitel stammte. Zwischen 1236 und 1244 erscheint Domkämmerer Wilhelm in dieser Funktion. 1259 tritt als Rektor Archidiakon Heinrich von Neuenburg (ca 1215-1274, ab 1262 Bischof von Basel
[23]) auf. Der von 1277 bis 1290 belegte Domherr Werner Schaler war während des Umbaus von St.Martin im Amt. Die Rektore wirkten nicht selbst als Seelsorger sondern überliessen diese Aufgaben Vikaren. [24]

Johannes Bernoulli bemerkte 1895 zu diesen Verhältnissen mit spitzer Feder, dass das Pfarramt oft genug an irgendwelche hochstehenden Persönlichkeiten vergeben wurde. Denen habe fast immer der Besitz des Amts lediglich eine Mehrung ihrer ohnehin schon hohen Pfrundeinkünfte bedeutet. Die Kirchenherren hätten die Einkünfte der Kirchen bezogen, aber die Arbeit der Seelsorge untergeordneten Klerikern überlassen. Bernoulli nennt ein Beispiel zu St.Martin.

Dort habe um das Jahr 1320 der Vikar Ulrich von Delsberg die Gemeinde betreut, wofür ihm Peter Mönch, seines Zeichens Kirchenherr von St.Martin und Hüningen, bestimmte Einkünfte aus den beiden Pfarreien überliess.
[25] Auf diese Weise musste der Vikar nicht aus der Tasche des Kirchenherrn besoldet werden, sondern war quasi am "Umsatz" der entsprechenden Pfarreien beteiligt. Die Pfarrherren hatten die Kirchgemeinde unter sich. St.Martin war wohl die älteste Basels.

st.martin auf dem stadtmodell im klingentalmuseum

Das Stadtmodell im Museum Klingental zeigt die Martinskirche im frühen 17. Jahrhundert. Dort wo die Leutkirche an den Turm anstösst, ist ein Trppentürmchen erkennbar. Es stammt wohl aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1850/51 entfernt.

Basel war im 12. Jahrundert nicht besonders gross und zerfiel vermutlich in gerade einmal zwei Kirchgemeinden. Die eine war St.Martin, die andere St.Alban. Die Grenze welche die Gemeinden trennte begann am Birsig in der Talstadt. An seinem Ufer habe sich Lallos Turm (eventuell ein Geschlechterturm im Besitze einer Familie) erhoben. Von diesem Turm aus verlief die Grenze der Martinsgemeinde das Fahnengässlein und den oberen Schlüsselberg hinauf zum Rhein.
[26]

Jenseits des Birsig erwuchsen St.Martin mit der Zeit mit St.Leonhard und St.Peter Rivalinnen mit eigenen Kirchgemeinden. Ihr Entstehen ist aber auch ein Zeichen für das Wachstum der Stadt Basel. Die Bevölkerung vermehrte sich, womit eine einzelne Kirche im angestammten Gebiet nicht mehr alle Gläubige zu fassen vermochte. Eine Entwicklung die im Raum zwischen St.Peter und St.Leonhard vermutlich schon im 10./11. Jahrhundert ihre Anfänge genommen hatte.

Das Erdbeben 1356 und der erneute Anschluss an St.Alban

Dem im späten 13. Jahrhundert vollendetem Umbau St.Martins folgten einige Jahrzehnte später weitere Arbeiten. Dabei ist nicht alles den Reparaturen der Erdbebenschäden vom 1356 zuzuschreiben. Als das Beben Basel traf, war St.Martin eine Baustelle. Der Historiker Werner Meyer (geboren 1937) hielt 2006 fest, dass die Kirche von den Erdstössen als unfertiger Bauplatz getroffen worden sei.
[27] Untersuchungen im Jahr 1982 brachten interessante Aufschlüsse.

Fachleute kamen zum Schluss, dass im 14. Jahrhundert, bereits vor 1356, an der Kirche gebaut wurde. Mauerpartien jener Bauphase belegten zum Beispiel dass das Südschiff mit seiner Fassade zum Martinskirchplatz hin in jener Zeit entstand.
[28] Es gibt keine zeitgenössischen Aussagen zu den Schäden die St.Martin beim Erdbeben erlitten hat. Sicher ist indes, dass eines der wenigen namentlich bekannten Todesopfer der Katastrophe der Kirchenherr von St.Martin war.

Mehr als 35 Jahre war Peter Münch von Münchsberg, seines Zeichens auch Kustos zu Lautenbach, Kirchenherr von St.Agatha in Hüningen und St.Martin. Als betagter Mann fand er am Lukastag 1356 den Tod. Als sein Nachfolger wurde im November des selben Jahres Otto Neiss (gestorben 1390, auch "Ottmann") ins Amt berufen.
[29] Besonders schwer war das Kloster St.Alban vom Erdbeben geschädigt worden. Das sollte sechs Jahre später Folgen für die Martinskirche haben.

Das schwer an der Last des Wiederaufbaus tragende Kloster St.Alban bekam durch Bischof Johann II. Senn von Münsingen (gestorben 1365) am 17. November 1362 St.Agatha und St.Martin mit allen Einkünften, Rechten und Zugehörden angegliedert.
[30] Dies sollte dem Konvent bei den Ausgaben helfen. Doch St.Martin trug selbst noch schwer am Wiederaufbau. Vermutlich sollte deswegen der Anschluss erst nach dem Ableben des Kirchenherrs Otto Neiss in Kraft treten.

Bemerkenswert ist hierzu auch die Tatsache, dass St.Martin und St.Agatha bereits 1101/03 St.Alban übertragen wurde. Dass nun die beiden Gotteshäuser nach über zweieinhalb Jahrhunderten wiederum St.Alban angeschlossen wurden, deutet auf eine gewisse Autonomie dieser Kirchen hin, die sich in dieser langen Zeit ausgeprägt hatte. Nach dem Tod von Neiss übernahm St.Alban die Kirchen und präsentierte am 12. Mai 1390 Werner von Rixheim (gestorben 1391) als Vikar.

Differenzen bei der Kirchenherrschaft

Irritierend ist, dass der Prior von St.Alban den selbst ins Amt gebrachten Vikar von Rixheim mit den Einkünften der Kirchen versah. Der Konvent steckte buchstäblich den lang erwarteten Profit aus beiden Kirchen in die Taschen des neuen Vikars. Es liegt nahe zu vermuten, dass hinter den Kulissen Dinge abgelaufen waren die nicht in offiziellen Dokumenten festgehalten wurden. Der Verdacht steht im Raum, dass dahinter die einflussreiche Hand des Domkapitels wirkte.

Werner von Rixheim starb aber schon bald nachdem er sein Amt angetreten hatte. Das Kloster St.Alban liess sich in Rom von Papst Bonifatius XI (1350-1404, zu selben Zeit regierte in Avigon im Rahmen des sogenannten Abendländischen Schismas Papst Clemens VII.) seine Rechte verbriefen. Auf dieser Basis setzte der Konvent einen seiner Mönche als Vikar zu St.Martin ein. Die Kirchgemeinde sträubte sich nun jedoch gegen einen Mönch auf der Kanzel der Martinskirche.

Man wünschte einen Weltgeistlichen und keinen Klosterbruder an der Spitze der Gemeinde. St.Alban beugte sich und setzte im Jahr 1395 einen neuen Vikar ein, der zu St.Martin sein Amt versehen konnte ohne Murren auf den Kirchenbänken hervozurufen.
[31] Nach 1356 erfolgten Wiederaufbau und Ausbau St.Martins. Bis das Gotteshaus seine neue Gestalt hatte neigte sich das Jahrhundert zu Ende. Vielleicht lähmten die lange anhaltenden Unklarheit in der Kirchenherrschaft den Baueifer.

der chor der martinskirche vom rheinsprung gesehen

Vom Rheinsprung aus kann man den Chor sehen der 1398 durch den Bischof von Lausanne gewieht wurde. Unten rechts ist die Kanzel jener Terrasse zu sehen, die angelegt werden musste damit der Chor gebaut werden konnte.

Bauarbeiten nach dem Erdbeben von 1356

Von dem was in der Zeit zwischen 1356 und 1399 gebaut wurde ist heute noch einiges zu sehen. Zum Beispiel stammt ein grosser Teil der dem Marktplatz zugewandten Westfassade des Langhauses aus jenen Jahren. Das grosse Fenster orientiert sich als beherrschendes Element an der damals tonangebenden Architektur der Bettelorden.
[32] Ebenfalls aus der Epoche nach dem Erdbeben stammt der Chor von St.Martin. Mit seinem Bau wurde die Kirche nach Osten verlängert.

Am Rheinsprung ragt an der Stützmauer der Terrasse von St.Martin ein Erker zwischen den Häusern Nummer 8 und 10 hervor. Der Bau des neuen Chors erforderte mehr Platz, so dass dort eine neue Stützmauer anstelle einer alten zusätzlichen Raum schaffen musste. Kaum war war der Chor fertig, zeigte sich dass einer seiner Stützpfeiler direkt an diese Mauer stiess. Offenbar wurde daher nachträglich der Erker eingefügt, der Raum zwischen Chor und Stützmauer schuf.
[33]

Der Chor selbst ist bis heute fast vollständig in der Form erhalten in der er im späten 14. Jahrhundert erbaut wurde. Er hat einen Dachstuhl mit ungewöhnlich kompliziertem Balkenwerk. Im Jahr 1398 konnte der neu gebaute Chor zusammen mit dem Hochaltar von Johann Münch von Landskron (gestorben 1410), dem Bischof von Lausanne, geweiht werden. Im Winter 1398/99 wurde das Holz geschlagen um den Dachstuhl des Mittelschiffs des Langhauses zu erstellen.
[34]

Die Altäre zu St.Martin

Um das Jahr 1400 dürften die nach 1356 angegangenen Bauarbeiten an der Martinskirche abgeschlossen gewesen sein. St.Martin hatte zu Beginn des 15. Jahrhunderts mehrere Altäre die sich in den folgenden Jahrzehnten noch vermehren sollten. Im Chor lag der 1339 erstmals erscheinende Kreuzaltar, der den Heiligen Martin, Laurentius und Agatha geweiht war. Bei der Neuweihung 1398 werden ferner acht weitere Heilige genannt, darunter Maria Magdalena und Germanus.

Im Jahr 1338 wird ein Marienaltar beim Choreingang erstmals genannt. Vermutlich im südlichen Seitenschiff befand sich der Allerheiligenalter, der 1341 erstmals erwähnt wird. Die Stiftung einer Pfrund 1380 belegt ferner die Existenz eines Jakobsaltars in der Kirche. Zu Ehren von Georg, Peter von Mailand, Christus, Maria und den drei Königen stiftete im Jahr 1403 Adelheid von Eptingen einen Altar. 1451 wird erstmals ein Eulogiusaltar erwähnt.

Wie wahrscheinlich der Allerheiligenaltar auch, befand sich der im Jahr 1462 im Gedenken an Gerdanna von Eptingen gestiftete Anna und Pantaleon-Altar im südlichen Seitenschiff. Im ganzen wurden damit sieben Altäre aufgezählt, welche die Martinskirche bereicherten.
[35] Eine Reihe von Basler Zünften pflegten Beziehungen zu St.Martin, etwa als Stifter. Davon zeugen diverse Wappen in der Kirche an Pfeilern und Konsolen von Metzgern, Steinhauern, Schiffleuten und Weinleuten.

Die Gesellenbruderschaft der Zunft zu Spinnwettern

Ein nahes Verhältnis zu St.Martin pflegte die Bauleutezunft zu Spinnwettern. Ihr Sitz war seit dem Jahr 1361 in "spicherwartershus" (Haus des Speicherwärters, Name mit der Zeit zu "spichwerter" und schliesslich zu "Spinnvettern" verschliffen
[36]). Das Haus hatte eine Tür zur St.Martinsstegen (heute Elftausendjungferngässlein), durch die man mit wenigen Schritten hinauf zum Gotteshaus St.Martin gelangte. Auch unterhielt die Zunft eine Bruderschaft zu Ehren Mariens.

Mit der Zustimmung des Bischofs entstand am 24. Oktober 1455 eine Gesellenbruderschaft zu St.Martin. Dies war mit einer Kerzenstiftung verbunden, und dem Erwerb eines gemeinsamen Grabes. Starb ein Geselle oder Lehrling aus einem der Handwerke der Zunft in Basel, wurde er in der Martinskirche beigesetzt. Die anderen Gesellen waren verpflichtet zur Bestattung zu kommen und das Andenken des Verblichenen zu pflegen, sofern der Tote zu St.Martin beigesetzt wurde.
[37]

Der Lokalhistoriker Paul Koelner (1878-1960) suchte 1931 die Grabstätte der Gesellen nicht in der Kirche selbst. Ein heraldisches Detail gibt dazu einen Hinweis. Das Wappen der Bruderschaft der Zunftgesellen wird 1510 beschrieben und entspricht einem heute noch erhaltenen Relief. Dieses Relief stammt von der 1850/51 abgerissenen Kapelle der Spinnwetternzunft. Sie lag auf dem Kirchhof an dessen Mauer. Dort vermutete Koelner die Begräbnisstätte der Bruderschaft.
[38]

das sandsteinwappen der zunft zu spinnwettern

Das Sandsteinwappen der Zunft zu Spinnwettern aus der 1850 abgerissenen Kapelle auf dem Kirchhof. Heute ist das Wappen im Eingangsbereich der Liegenschaft Eisengasse 5 zu sehen, dem ehemaligen Zunfthaus.

Kirchhof und Grabstätten

Der Kirchhof als Bestattungsplatz bekam im 15. Jahrhundert eine neue Ummauerung und ein neues Tor. Zugleich entstand auch ein neues Beinhaus.
[39] Dies war ein kleines Gebäude in welchem Gebeine gesammelt und gelagert wurden, die beim Ausheben neuer Gräber auf der Kirchhof gefunden wurden. Der Bau des neuen Beinhauses zeugt von einem regen Bestattungsbetrieb auf dem Kirchhof von St.Martin. Mit den Neuerungen der Reformation wurden die Beinhäuser aufgehoben.

In den 1980er Jahren fand man Gräber südlich der Kirche, von denen die ältesten frühestens auf das 10. Jahrhundert zurückgingen. Einst wurde offenbar der ganze Martinskirchplatz als Bestattungsort genutzt. Später konzentrierte sich der Friedhof um die Kirche, wo ihn die Kirchhofmauer begrenzte. Anfangs wurden die Toten, den bisherigen Funden gemäss, mit Blick nach Nordosten bestattet. Später orientierten sich die Gräber an der heutigen Kirche. Die Toten blickten dann nach Südosten.
[40]

Ein 2009 ebenfalls südlich der Kirche über spätrömischen Gebäuderesten gefundenes Steinplattengrab könnte ein Indiz dafür sein, dass der Bestattungsplatz bereits im 7./8. Jahrhundert genutzt wurde. Im Spätmittelalter erscheint ein Brunnen auf dem Kirchhof zu St.Martin. Er hatte einen hölzernen Trog und einen Stock mit Wasserhahn.
[41] Erstmals wird er 1343 genannt. Der Friedhofsbrunnen war ab 1363 der Endpunkt der Wasserleitung des Münsterbrunnwerks. [42]

Die erste Nennung des Brunnens fällt in jenes Jahrzehnt, in dem die Pest Basel schwer heimsuchte. Hunderten von Menschen brachte die Seuche in der Stadt den Tod. Es darf davon ausgegangen werden, dass auch auf dem Kirchhof zu St.Martin Massengräber ausgehoben wurden um die Seuchentoten der Kirchgemeinde aufzunehmen. Letzte Reste der um 1851 verschwundenen Umfriedungsmauer des Kirchhofes, mit ziegelbedeckten Zinnen, sieht man noch heute im Elftausendjungerngsslein.

Das Grab auf dem Kirchhof war die Regel für die meisten Leute. Besser Gestellte hatten indes in der Kirche selbst ihre Grablege. Trat man durch das Portal ins südliche Seitenschiff, so konnte man etwa die Grabnische des Petermann von Laufen (1394 als tot erwähnt) finden.
[43] Rechts vom Eingang stand man vor diesem Grab mit dem behelmten Wappen der von Laufen. Diverse Grabplatten und Epitaphe wohlhabender Verstorbener sind bis heute zu St.Martin erhalten.

Die Schule von St.Martin

Die Bedeutung von St.Martin zeigte sich in der kurz nach 1430 eingerichteten Schule des Gotteshauses. Die Erlaubnis dazu erlangten die Geistlichen von St.Martin durch den Kardinallegaten Giuliano Cesarini (1398-1444), der wegen des Konzils zu Basel in der Stadt weilte. Aus der Schülerschaft sollten jeweils zwölf Schüler ausgesucht werden, um bei den Gottesdiensten zu singen und zu helfen. Die Gründung der Schule war allerdings allem Anschein nach nicht unumstritten.

Schon 1434 wurde das Konzil von St.Martin ersucht, die Rechtmässigkeit der Schule zu bestätigen. Offenbar war ihre Stiftung angefochten worden. Johannes Bernoulli vermutete 1895 in seinem Aufsatz zu den Basler Kirchgemeinden vor der Reformation, dass aus Kreisen des Domstifts versucht worden war die Schule zu behindern. Das Konzil gab die Bestätigung und der Basler Bischof Johannes von Fleckenstein (gestorben 1436) erkannte, Konzil und Pflicht gehorchend, die Schule an.
[44]

Die nach der Reformation geschlossene Schule lag im Haus Martinskirchplatz 2, wo sich seit 1610 der Sigrist wohnte.
[45] Das Salär der Schulmeister St.Martins wurde aus Einkünften des Gotteshauses bestritten. Zu St.Martin unterrichtete auch der aus Lörrach stammende Franz Kolb (1465-1535) der später zum Reformator wurde. 1502 wirkte hier als Lateinlehrer auch der junge Ulrich Zwingli (1484-1531) während seines Studiums der Theologie in der nahen Universität. [46]

Der Kirchturm und die Glocken

Im späten Mittelalter erfuhr der Kirchturm von St.Martin mehrere Veränderungen. Beim Wideraufbau nach dem Erdbeben von 1356 bekam der Turm sein heutiges viertes Geschoss. Diesem wurde später ein zusätzliches Vollgeschoss hinzugefügt. Es diente als Stube des Turmwächters. Ein Vermerk über die Kosten eines Fensters und eines Stubenofens belege für 1454/55 die Existenz dieser Stube.
[47] Davon geht der Bericht zu baugeschichtlichen Untersuchungen 2000 am Turm aus. [48]

Hingegen wurde 1961 angenommen, dass die Wächterstube unter dem Satteldach des Turmes wahrscheinlich erst 1488/89 hinzu kam.
[49] 1999 wird diese Vermutung im Bericht zu den bauanalytischen Untersuchungen an der Martinskirche als feststehende Tatsache publiziert. [50] Um die irritierende Uneinigkeit nicht zu mehren, sei hier einfach festgehalten, dass das heutige Geschoss mit der Stube im 15. Jahrhundert zugefügt wurde. Ob die 1454/55 genannte Stube ihr entspricht ist offen.

Daniel Albert Fechter (1805-1876) hielt 1852 fest dass der Kirchturm 1451/52 mit einer öffentlichen Uhr versehen wurde. Als Konstrukteur vermutete Fechter "Meister Hans Solmann, der Orlimacher". Als Indiz für diese Vermutung diente ein Vertrag des Rats von 1455, demgemäss der Uhrmacher diese Uhr zu besorgen und zweimal täglich zu richten habe. Die Uhr zu St.Martin sei gemäss Fechter die jüngste der öffentlichen Uhren im mittelalterlichen Basel gewesen.
[51]

der kirchturm von st.martin mit der waechterstube

Der Kirchturm von St.Martin. Man beachte das kleine, im 15. Jahrhundert eingebaute Stockwerk unter dem Dachgeschoss (über dem letzten Vollgeschoss und unter dem Zifferblatt der Turmuhr), welches als Stube des Turmwächters diente.

Das Glockenhaus des Turmes hat vier Glocken. Zwei stammen aus dem 14. Jahrhundert. Die Feuerglocke bot einst bei einem Brand die Löschmannschaften auf und wurde um 1400 gegossen. Die grösste Glocke zeigt im Relief zwölf Apostel, vier Evangelisten und eine Kreuzigungsszene. Sie entstand, wie das Holzgerüst das die Glocken trägt 1443, und wurde durch den Hafen- und Glockengiesser Hans Peyer (auch Peiger, 1455 bis 1474 Meister E.E. Zunft zu Hausgenossen) geschaffen.
[52]

Im Dachreiter des Turmes hängen drei Glocken. Ganz oben die Stundenglocke mit einem Durchmesser von 98,5 Zentimeter, gegossen 1451 von Hans Peyer.
[53] Ohne Schwengel gehörte sie offenbar zur bereits erwähnten öffentlichen Uhr. Ferner hängen eine kleine Glocke des 15. Jahrhunderts im Dachreiter, und mit 56 Zentimetern Durchmesser die mittlere, auch Ratsglocke genannt. Sie wurde im Mittelalter geläutet um den Rat Basels zusammenzurufen. Ihre Inschrift lautet:

"ich lüt mit schalle un(d) rue(f) dem ra(t) alle"
[54]

Laut Pfarrer Karl Stockmeyer (1857-1927) wurde wohl seit dem 14. Jahrhundert mit dem Geläute zu St.Martin der Rat zu Sitzungen gerufen. Da der 1902 eingeweihte Rathausturm über eigene Ratsglocken verfügte, verschwand dieser Brauch. Noch um 1920 seien aber die Glocken im Rathaus vom Martinssigrist geläutet worden. In dieser Zeit dienten die beiden kleinen Schlagglocken im Dachreiter des Kirchturms nur noch zum Ein- und Ausläuten der Basler Herbstmesse.
[55]

Ein Dachreiter auf dem Kirchturm könnte schon um 1400 existiert haben. Beim Ausbau des Turmes hätte dieser später neu erstellt werden müssen. Vielleicht 1451/52, spätestens aber 1488/89 wurde er erneuert. Die baugeschichtlichen Untersuchungen im Jahr 2000 ergaben, dass der heutige Dachreiter mit seinen drei Glocken von 1556 stammt.
[56] Ob der Vorgänger bei einem für das Jahr 1515 belegten Brand im Kirchturm [57] beschädigt wurde ist bis heute nicht erörtert.

Oekolampad wird Pfarrer zu St.Martin

Im Inneren der Kirche wird für das Jahr 1451 ein neu gebauter Lettner als vollendet erwähnt. Zu diesem gehörte eine ebenfalls neu erstellte Treppe. Beides war Teil der der umgesetzten Projekten über welche die Baupfleger Hans Zscheckenbürlin (1408-1477) und Hans Waltenheim (1404-1462) in einer Liste Rechenschaft ablegten.
[58] Im Jahr 1495 wurde für den mittleren Pfeiler der südlichen Arkadenreihe in der Leutkirche eine neue sechseckige Kanzel geschaffen.

Von dieser Kanzel herab sollte dreissig Jahre später der Basler Reformator Johannes Hausschein (1482-1531 latinisiert Oekolampad) predigen. Der Theologe aus der Pfalz kam 1515 erstmals nach Basel und trat im September 1523 das Amt eines Vikars zu St.Martin an. Er assistierte dort dem vom Alter gebeugten Pfarrer Anton Zanker. Seinen Kaplänen sei der streitbare Zanker ob seiner groben Art verhasst gewesen, und ausserdem habe er mit einer Konkubine zusammengelebt.
[59]

Inwiefern Zankers Übellaunigkeit mit seiner Gicht und sein schlechter Ruf mit Propaganda der Reformationsanhänger zusammenhängt ist schwer zu beurteilen. Es fügt sich aber suspekt, dass strahlende Ruf Oekolampads als Erneuerer durch einen übel beleumdeten Amtsvorgänger zusätzlich gemehrt wurde. Jedenfalls stieg ersterer im Frühjahr 1525 zum Leutpriester von St.Martin auf. Damit trat er an Zankers Stelle und die entscheidene Phase der Reformation in Basel begann in Gang zu kommen.

Bevor Oekolampad Leutpriester wurde wohnte er bei Buchdrucker Andreas Cratander (1490-ca 1540) an der Petersgasse 13.
[60] Mit seinem neuen Amt übernahm er dann auch sein neues Domizil am Martinskirchplatz 3. Das dortige Pfarrhaus neben der Martinsschule wurde gemass Stockmeyer im Jahr 1472 erworben um dem Mangel an einer Amtswohnung für die Pfarrherren zu St.Martin abzuhelfen. [61] Johannes Oekolampad sollte der prominenteste seiner Bewohner bleiben.


johannes oekolampad

Holzschnitt aus der Basler Chronik Christian Wurstisens von 1580. Die Darstellung von Gregor Sickinger zeigt Johannes Oekolampad, geboren als Johannes Huszgen 1482 in Weinsberg bei Heilbronn. Studium der Jurisprudenz und der Theologie in Heidelberg und Bologna 1499-1506. Prediger in Weinsberg 1510-1518. Weitere Studien in Tübingen, Heidelberg und Basel. 1518 zum Doktor der Theologie in Basel promoviert. 1521 Hinwendung zur Reformation. 1523 Vikar, ab 1525 Pfarrer zu St.Martin.


Die Pfarrersgattin Wibrandis Rosenblatt

Ins Pfarrhaus zog später Wibrandis Rosenblatt (1504-1564) ein. Die Tochter des kaiserlichen Hauptmannes Johannes Rosenblatt heiratete in Basel Ludwig Keller, seines Zeichens Magister der freien Künste. Nach dessen Tod warb Oekolampad um die junge Witwe. Ihm selbst war die Mutter gestorben, die den Haushalt führte.
[62] Er war mit der Reformation voll ausgelastet und benötigte eine neue Haushaltshilfe. Ausserdem galt es ein Zeichen zu setzen.

Die Verfechter der Reformation sahen die Heirat eines evangelischen Geistlichen als wichtigen symbolischen Bruch mit den katholischen Traditionen. So ehelichte Johannes Oekolampad im März 1528 Wibrandis Rosenblatt, und gewann eine attraktive junge Gattin so wie die dringend benötigte Haushälterin in Personalunion. Sie war nach den Konkubinen von Oekolampads Vorgängern die erste legitime Pfarrherrengattin im Pfarrhaus am Martinskirchplatz.

Kampf für die Sache der Reformation

Bevor er zum Vikar zu St.Martin berufen wurde, hielt Oekolampad Vorlesungen in der nahen Universität. Er hatte zwar keinen Lehrauftrag, genoss aber als Doktor der Theologie das Privileg zu Dozieren. Seine Vorlesungen zu biblischen Themen wurden populär, denn er hielt sie nicht nur in Latein für die Studenten, sondern auch in Deutsch für die Laien. Oekolampads öffentlich gemachte Gedankengänge zu den Finessen der Hebräischübersetzungen stiessen auf Interesse.

Da trat ein Fachmann auf, der seine Erkenntnisse zum Christentum nicht nur seinesgleichen offenbarte, sondern sie allen zugänglich machte. Dies stiess schon daher auf Echo weil es ungewohnt war. Oekolampads publik gemachte Kompetenz war mit ein Grund für seine Wahl zum Leutpriester von St.Martin. Mit jenem Stil der im Hörsaal der Universität beliebt wurde, ging er sein Reformationswerk auf der Kanzel von St.Martin an. Hier gab er Impulse für bedeutsame Veränderungen in Basel.

Bei Oekolampads Amtsantritts lagen schwere Hürden vor die Sache der Reformation. Sie hatte 1525 einen schweren Stand. Der tiefere evangelische Einfluss in der Stadt beschränkte sich auf die Kirchgemeinden von St.Martin und jene von St.Leonhard, wo mit Marx Bertschi (ca 1483-1566) ein Gesinnungsgenosse Oekolampads wirkte. Die Martinskirche wurde zum Angelpunkt bedeutender Neuerungen. So war der Kirchengesang hier ab Ostern 1526 nicht länger lateinisch sondern deutsch.

Der Gesang ging nun nicht mehr von der Kirche aus, sondern von den Kirchgängern selbst. Altgläubige Kritiker geisselten dies als "Bauernlärm" oder "Heulen".
[63] Sie ignorierten dabei das offenbar tiefe Bedürfnis der Gläubigen, aktiv in den Gottesdienst einbezogen zu werden. Im selben Jahr in dem der deutsche Gesang eingeführt wurde, hörte Oekolampad auch auf die Messe in der Martinskirche zu lesen. [64] Für die Katholiken unter der Basler Bevölkerung ein unerhörter Vorgang.

Zu St.Martin zeigten sich am Karfreitag 1528 die Vorboten des Bildersturms, der im Februar 1529 die Basler Kirchen zerstörerisch heimsuchen sollte. Der neuen Auslegung der Bibel gemäss entsprachen Heiligenabbildungen nicht dem Willen Gottes. Daher drangen Angehörige der Zunft zu Spinnwettern am 10. April in die Martinskirche ein, um alle entsprechenden Darstellungen aus ihr zu entfernen.
[65] St.Martin war der erste Schauplatz des Bildersturms in Basel.

Die Wandmalereien zu St.Martin

Der Denkmalpfleger Rudolf Riggenbach (1882-1961) vermutete dass St.Martin als älteste Basler Pfarrkirche ursprünglich über grossen Bestand an Wandbildern verfügt haben musste. Wurden die Skulpturen beim Bildersturm aus der Kirche entfernt, übermalte man die alten Darstellung an den Wänden. In manchen Fällen wurden die Bilder auch zerschlagen und verschwanden unter Verputz. Die danach leeren Wände füllten sich, besonders in barocken Tagen, mit Epitaphien.

Einige Fresken traten später wieder ans Licht. 1769 steissen Arbeiter in einer Grabnische an der Sündwand der Leutkirche auf ein Wandbild. Pfarrer Theodor Falkeisen (1725-1815) liess die Reste durch den Künstler Emanuel Büchel (1705-1775) abzeichnen. Die Darstellung aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zeigte Christus, Johannes und Maria die bei Gott um Gnade für die sündige Menschheit flehten. Oben intakt, war die untere Hälfte des Bildes weitgehend zerstört worden.
[66]

Über dem Triumphbogen zum Chor stiess man 1928 auf ein grosses Wandgemälde. Es zeigte im Zentrum den Tod der mit seiner Sense mäht. Er ist flankiert von den in eigenen Nischen sitzenden Heiligen St.Martin und St.Laurentius. Das um 1440 entstandene Bild war durch viele kleine Schlagspuren entstellt. Die heikle Restauration wurde dem Maler Paul Burckhardt (1880-1961) übertragen. Doch nicht nur im Kircheninneren wurden alte Wandmalereien wiederentdeckt.
[67]

die spaetgotische kanzel von st.martin

Die sechseckige Kanzel in der Leutkirche von St.Martin. Sie stammt von 1495 und steht am mittleren Pfeiler jener Arkaden welche das Südschiff vom Mittelschiff trennen. Von dieser Kanzel predigte der Reformator Oekolampad während seiner Jahre als Pfarrer zu St.Martin.

Die Kirchenrenovation 1851 brachte unter anderem eine Malerei über einen vermutlich damals vermauerten Türchen an der Nordfassade an den Tag. Das Bild wurde vom Maler Johann Jakob Neustück (1799-1867) kopiert und zeigte unter anderem einen Bettler der vor einer Pforte sitzt. Riggenbach vermutete in diesem kleinen Zugang jene Pforte über welche die Pilger nach dem Besteigen des Elftausendjungferngässleins in die Kirche gelangten. Er sah einen Zusammenhang mit dem Motiv.

Bereits Peter Ochs (1752-1821) erwähnte 1792 in seiner Geschichte Basels, dass der Bischof im Jahr 1352 jedem der diesen Weg nach St.Martin beschritt einen vierzigtägigen Ablass gewährte.
[68] Daniel Albert Fechter präzisierte 1856, dass jene in den Genuss des Ablasses kamen, welche die siebzig Stufen im Beten des Vaterunser und des Ave Maria zurücklegten. [69] Riggenbach sah in dem nicht näher deutbaren Gemälde und dem Pilgerpfad nach St.Martin eine Verbindung.

St.Martin verliert an Bedeutung

Im Gegensatz zum langsam einsetzenden Niedergang von St.Martin steht die Vermehrung der Grabmäler im Kircheninneren. Ein Plan aus dem 18. Jahrhundert zeigt im Chor über 30 Grabstätten und mehr als 190 in der übrigen Kirche.
[70] Knapp 40 Epitaphien aus der Neuzeit haben sich erhalten. Ihrem Prunk der Renaissance und des Barock lief der Absteig von St.Martin entgegen. Im 18. Jahrhundert überstrahlten die Grabmäler vornehmer Verstorbener das triste Kircheninnere.

Nach der Reformation sind an der Martinskirche überwiegend einfache Reparaturen und Umbauten vorgenommen worden. 1643 bekam ihr äusseres einen neuen Anstrich. Eine Instandstellung des Gotteshauses 1735/36 konnte dem Absinken seiner Bedeutung nicht entgegenwirken. Im ausgehenden 18. Jahrhundert besuchten zeitweise noch knapp zwei Dutzend Kirchgänger die Gottesdienste. Phasenweise wurde St.Martin überhaupt nur noch für Abdankungen genutzt.

Die oft leerstehende Kirche bot sich offenbar für eine Nutzung zu den nötig gewordenen katholischen Gottesdiensten an. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts hatte sich aus Dienstboten und vorübergehend aus österreichischem Gesandtschaftpersonal eine katholische Gemeinde gebildet. Ihren Angehörigen wurde St.Martin zugeweisen, wo man von 1794 bis 1797 regelmässig katholische Gottesdienste abgehielt, bis St.Clara in Kleinbasel für diese Zwecke genutzt wurde.
[71]

Zeuge dieser Phase war der bereits erwähnte Geistliche Theodor Falkeisen. Er hatte des Amt des Pfarrers zu St.Martin 1762 angetreten. Amtsvorgänger war sein eigener Vater gleichen Namens.
[72] Falkeisen musste erleben wie sein Gotteshaus während der französischen Besatzung ab 1798 als Depot für Kriegsgerät und Pferdefutter genutzt und gleichsam ruiniert wurde. Als er 1810 mit 85 Jahren vom Amt zurücktrat, war die Martinskirche auf ihrem Tiefpunkt angelangt.

Der Rat Basels sei sich nach dem Rücktritt von Falkeisen nicht sicher gewesen, ob die Stelle überhaupt neu besetzt werden sollte. Zumal das Gotteshaus selbst hoffnungslos renovationsbedürftig war. In dieser Situation erschein mit Niclas von Brunn (1766-1849) ein Geistlicher, der das notwendige Quantum Tatendrang aufwies, um St.Martin vor dem endgültigen Untergang zu bewahren. Er war ein Freund von Peter Ochs sollte 1815 erster Präsident der Basler Mission werden.
[73]

Die Renovation 1850/51

Von Brunn wurde am 27. Februar 1810 zum neuen Pfarrer von St.Martin gewählt. Er stellte sogleich den Antrag regelmässig Frühpredigten abhalten zu dürfen. Zugleich verlangte er dass seine heruntergekommene Kirche wiederhergerichtet werden müsse. Zurückhaltend gewährte die Stadt finanzielle Beiträge für die wichtigsten Arbeiten. Als der neue Geistliche das Gotteshaus mit seinem Talent als Prediger wieder zu füllen begann, wurden schon bald die Sitzplätze knapp.

Neue Kirchenbänke wurden gebraucht. Auch hatte sich gezeigt, dass hinter dem Lettner eine trennende Bretterwand zum Chor nötig war um Durchzug zu verhindern. Wenig begeistert finanzierte die Stadt auch dies. Das löbliche Deputatenamt nutzte die Stunde um seiner Hoffnung Ausdruck zu geben, "dass die Anliegen der St.Martinsgemeinde nun ein Ende haben werden".
[74] Erst von Brunns Nachfolger Immanuel Stockmeyer (1814-1871) erreichte 1846 tiefergehende Sanierungsarbeiten.

Auf Stockmeyers Bitten um neue Bestuhlung und Sanierungen hin, sprach des Grosse Rat die Stattliche Summe von 17'000 Franken für eine Renovierung von St.Martin. Zusätzlich sollten noch 4000 Franken hinzukommen, die aber mit einem Haken verbunden waren. Der Basler Gesangsverein wünschte seit einiger Zeit einen Umbau der Kirche in seinem Sinne. Dies hiess dass beim Chor eine halbrunde Tribüne mit Stufen für musikalische Darbietungen eingemauert werden sollte.
[75]

Dem Ersuchen wurde stattgegeben und das Vorhaben bei der Renovation von St.Martin 1850/51 umgesetzt. Bis zum heutigen Tag sind der Chor und sein Vorfeld seither durch diese geschwungene Treppe merklich gezeichnet. Sie bietet für Gesangsvorträge oder auch Vereidigungen der Basler Polizeischule eine ideale Plattform. Zugleich bleibt diese Tribüne, mit ihren bis auf die volle Breite der Leutkirche vordringenden Partien und dem Geländer ein irritierend stilfremdes Element.

der chor mit der stufentribuene von 1851

Der Chor aus dem späten 14. Jahrhundert. Man kann die abgestufte Tribüne sehen, die 1851 für den Gesangverein Basel eingebaut wurde, und für die der mittelalterliche Lettern entfernt werden musste.

Der Stufentribüne für den Gesangsverein musste der mittelalterliche Lettner geopfert werden, der den Chor und die Leutkirche trennte. Während der Chor hinter dem Lettner einst den Geistlichen vorbehalten war, bot die Leutkirche vor ihm Raum für die Laien. Der steinerne, viereinhalb Meter hohe Lettner mit seinem Wappen- und Skulpturenschmuck wurde abgebrochen und in entstellter Gestalt an der Westwand wieder aufgebaut. Dort wurde er fortan als Orgeltribüne genutzt.

Zu den Neuerungen der Renovation gehörte auch die Entfernung eines Treppentürmchens welches vermutlich im 15. Jahrhundert an der Westseite des Turmes entstanden war. Stattdessen wurde im Turminneren eine neue Treppe eingebaut. Die zweigeschossige Sakristei verlor ihr oberes Stockwerk und ihre Verlängerung aus dem 14. Jahrhundert. An der Südfassade entstand durch die Vergrösserung eines Fensters aus dem 15. Jahrhundert ein neues Hauptportal.
[76]

Die Kapelle der Spinnwetternzunft

Auch der Kirchhof von St.Martin verschwand bei der Sanierung von 1850/51 fast vollständig. Im Jahr 1769 wird aus einer Inspektion der Begräbnisplätze Basels deutlich, dass der Martinskirchhof Platz für vierzig Gräber bot.
[77] Nach der Typhusepidemie von 1814 wurden Klagen von Anwohnern am Rheinsprung gegen den Friedhof laut. Sie befürchteten dass die Gräber von Seuchenopfern das durch den Boden sickernde Wasser verunreinigten und ihre Gesundheit gefährden könnten.

Sie forderten die Schliessung des Friedhofs, die erfolgte als im Jahr 1817 der neue Gottesacker St.Elisabethen eröffnet wurde. Auf dem konnten auch die Verstorbenen von St.Martin beigesetzt werden.
[78] Im Rahmen der Sanierung 1850/51 wurden die letzten Spuren des mittelalterlichen Bestattungsplatzs zu St.Martin weitgehend eliminiert. Im selben Zuge verschwand auch die bereits im Abschnitt "Kirchhof und Grabstätten" erwähnte Kapelle von E.E. Zunft zu Spinnwettern.

Das an die Kirchhofmauer stossende Gebäude geht auf die Zeit vor der Reformation zurück und wurde in der Neuzeit profan genutzt. Aus Zunftprotokollen geht hervor, dass der Vorstand der Zunft 1770 eine Besichtigung des Bauwerks beschloss um seinen Zustand zu prüfen. Bevor ab 1839 die sogenannte Kapelle als Lokal zur Anfertigung der Meisterstücke der Küfer genutzt wurde, diente sie als Depot einer Feuerspritze. Die Zunft wehrte sich auf juristischem Weg gegen den Abriss.

Sie betrachtete das Gebäude als ihr Eigentum und stand mit dem Baukollegium der Stadt in Verhandlungen, als der Bauwerk unerwartet abgerissen wurde um künftig den Kutschen die Fahrt bis zur Kirche zu ermöglichen. Die empörte Zunft ging bezüglich des Eigentumsrechts vor Gericht. Ihre Ansprüche wurden mangels greifbarer Besitzdokumente abgewiesen. Immerhin gelang die Rettung eines Sandsteinwappens der Zunft aus der Kapelle.
[79] Es hängt heute im Flur des Hauses Eisengasse 5.

Vom 19. ins 20. Jahrhundert

Im Jahr 1856 bekam die Martinskirche die Orgelpfeifen des renovierten Münsters, während die alte Orgel St.Martins der Kirche St.Alban überlassen wurde.
[80] 1858 wurden die Gottesdienste der französischen Gemeinde in der Martinskirche abgehalten. Dies weil die seit 1614 dafür genutzte Predigerkirche für die Dauer des Neubaus von St.Clara der katholischen Gemeinde überlassen worden war. [81] Bereits während einer Sanierung 1829 war die französische Gemeinde zu St.Martin zu Gast. [82]

Im Jahr 1860 wurde in der Kirchgemeinde Geld zum Einbau einer Heizung und zum Einrichten einer Gasbeleuchtung gesammelt. Zuvor wurden in der kalten Jahreszeit zu St.Martin im Schiff zwei Kohleheizkübel aufgestellt, was ein wenig Wärme spendete. Zur Beleuchtung wurden Öllampen genutzt. Die Installation zweier Heizgeräte in der Sakristei für 6000 Franken hob in der eiskalten Kirche im Winter die Temperatur auf knapp 10 Grad. Für 3000 Franken baute man ferner Gaslicht ein.

Eine leistungsstärkere Heizung wurde im Jahr 1892 installiert. Ihr Einbau schlug mit 40'000 Franken zu Buche und machte eine Unterkellerung des Chors der Martinskirche notwendig. Als während des Ersten Weltkriegs die Kohle knapp wurde, erfolgte der Umstieg von Gas auf elektrische Beleuchtung. Vorerst erhellte eine provisorische Installation das Kircheninnere, bis im November 1919 eine definitive elektrische Beleuchtung konnte in Betrieb genommen werden.
[83]

Der Bestand der Wandmalerien zu St.Martin wurde im Jahr 1921 durch ein Fresko über dem Portal am Martinskirchplatz ergänzt. Im Auftrag des jungen Basler Kunstkredits schuf der Maler Hans Rohner (1898-1972) ein Wandbild, den heiligen Martin beim Teilen seines Mantels darstellend. Rohner hatte eben eine Ausbildung 1916-1920 an der Kunstgewerbeschule Basel hinter sich. Sein expressionistisches Werk empfängt bis heute über dem Portal die Besucher der Kirche.

stuetzpfeiler der chorterrasse am rheinsprung

Stützpfeiler zwischen den Häusern am unteren Rheinsprung. Er zeugt vom Ausbau der Martinskirche im 14. Jahrhundert und der Errichtung des Chors. Für diese Erweiterung wurde die Erdterrasse auf dem Kirchsporn mit einer Stützmauer (zu der der Pfeiler gehört) angelegt.

Zusammenfassung

Der Geländesporn auf dem später St.Martin gebaut uerden sollte, bildeten in der Bronzezeit etwa 15 einfache Lehmfachwerkhäuser eine Siedlung die durch einen Graben gesichert war. Das Dorf war durch eine Strasse von Südosten her erschlossen. Hinweise sprechen für eine Feuersbrunst in der Siedlung. Im zweiten Jahrzehnt vor Christus liessen sich die Römer im Raum Münsterplatz nieder und trennten den Siedlungsplatz auf dem Geländesporn durch einen Spitzgraben ab.

Vom 1. bis ins 3. Jahrhundert war der Martinskirchsporn vermutlich eher spärlich besiedelt. Bis heute sind erst vom Ende des 3. Jahrhunderts Spuren einer römischen Befestigung auf dem Areal nachweisbar. Offenbar wurde damals der Sporn aufgeschüttet und mit einer Mauer an der Hangkante versehen. Auch nach dem Abzug der Römer im 5. Jahrhundert, lebten weiterhin Menschen auf dem Sporn. Aus fränkischer Zeit wurde ein Grab und die Reste von Grubenhäusern gefunden.

Eventuell im 6. oder 7. Jahrhundert könnte die Gründung von St.Martin erfolgt sein. Basel zählte damals zum Reich der Franken. Der heilige Martin wurde im 6. Jahrhundert als Reichsheiliger verehrt und ist eventuell ein Indiz dafür, dass die Martinskirche auf jene Zeit zurückgeht. Aufschluss über das wahre Alter von St.Martin könnten nur Ausgrabungen im Kircheninneren geben, die bisher noch nicht möglich waren. Weitere Siedlungsspuren stammen aus dem 10. und 11. Jahrhundert.

Neben Gräbern, die auf einen Bestattungsort um die Kirche hindeuten könnten, fand man bei Ausgrabungen 2004 in der Nähe die Reste eines Mörtelmischwerks. Dies ist ein Hinweis darauf, dass hier seinerzeit ein grosses Gebäude aus Stein errichtet worden sein muss. Die erste urkundliche Nennung von St.Martin 1101/03 bezeugt einerseits die Unterstellung der Kirche unter das junge Kloster St.Alban, dem zum Beispiel die Wahl der Pfarrers zu St.Martin zustand.

Zum anderen offenbart das Dokument eine Verbindung zur Kirche von Hüningen. St.Agathe in Hüningen scheint St.Martin sehr nahe gestanden zu haben. Historische Dokumente lassen wechselweise den Schluss zu, dass St.Martin Tochterkirche oder wiederum Mutterkirche des Gotteshauses von Hüningen war. St.Martin könnte womöglich die älteste Basler Kirche sein, und bildete im 12. Jahrhundert neben St.Alban eine der wohl gerade einmal zwei relevanten Kirchgemeinden Basels.

Das Wachstum der Stadt machte im 13. Jahrhundert einen Ausbau von St.Martin nötig. Einige Reste der damals gebauten Kirche sind im heutigen Bau aufgegangen, so etwa die unteren Geschosse des Kirchturms. Dem Ausbau folgten im 14. Jahrhundert vor und nach dem Erdbeben von 1356 weitere Bauarbeiten. Aus jener Phase stammt zum Beispiel der heute noch komplett erhaltene Chor. Um ihn zu bauen wurde eine noch immer sichtbare Terrasse mit Stützpfeiler zum Rheinsprung hin angelegt.

Die im Laufe der Zeit offenbar eigenständiger gewordene Martinskirche wurde nach 1390 mit einer Eingliederung wieder näher an das Kloster St.Alban gebunden. Die Einsetzung eines Mönches von St.Alban als Geistlicher stiess in der Kirchgemeinde auf Widerstand. Dass Kloster musste daher einen Vikar berufen der auch bei der Gemeinde Unterstützung genoss. St.Martin verfügte im Mittelalter über nicht weniger als sieben Altäre und war das Gotteshaus mehrerer Basler Zünfte.

Die Zünfte der Schiff- und Weinleute pflegten Beziehungen zur Martinskirche, ebenso wie die Zunft der Bauleute zu Spinnwettern. Letztere unterhielt seit 1455 eine Bruderschaft für Gesellen zu St.Martin und hatte eine im 19. Jahrhundert abgerissene Kapelle auf dem Kirchhof. Ein Sandsteinwappen dieser Kapelle hat überlebt und ist heute im ehemaligen Zunfthaus Eisengasse 5 zu sehen. Kapelle und Kirchhof fielen den Umgestaltungen von 1850/51 zum Opfer.

Im 15. Jahrhundert wurde der Kirchturm ausgebaut und erhielt eine Stube mit Ofen für den Turmwächter. Um 1451/52 sei zu St.Martin die erste öffentliche Uhr von Basel installiert worden. Die Bedeutung der Kirche zeigt sich auch darin dass in ihrem Dachreiter die Ratsglocke hing, mit der vom Mittelalter. bis ins frühe 20. Jahrhundert der Rat zu seinen Versammlungen gerufen wurde. Heute noch wird im Turm der Martinskirche die Basler Herbstmesse eingeläutet.

Kurz nach 1430 ist zu St.Martin eine Schule nachweisbar. Sie existierte bis zur Schliessung nach der Reformation und befand sich im Haus Martinskitchplatz 2. Hier unterrichtete 1502 auch für kurze Zeit Ulrich Zwingli als Lateinlehrer. Als er später zum Reformator wurde, bekleidete zu St.Martin Johannes Oekolampad das Amt eines Vikars. Nach dem Rücktritt von Pfarrer Anton Zanker wurde im Frühjahr 1525 Oekolampad schliesslich der neue Leutpriester der Martinskirche.

Oekolampad trieb von St.Martin aus die Reformation in Basel voran. Im 1472 eingerichteten Pfarrhaus zog mit seiner Frau Wibrandis Rosenblatt die erste Pfarrherrengattin der Gemeinde ein. In der Martinskirche zeigten sich auf Karfreitag 1528 auch Vorzeichen des Bildersturms von 1529. Evangelische Mitglieder der Spinnwetternzunft drangen in die Kirche ein und entfernten Skulpuren und Bilderschmuck. Viele alte Wandmalereien wurden in der Folge zerschlagen und zerstört.

Nach der Reformation setzte zu St.Martin ein schleichender Niedergang ein. Im immer weniger genutzten Gotteshaus wurden zeitweise nur noch Abdankungen abgehalten. 1794/97 diente es als Lokal für katholische Gottesdienste. Mit der Besatzungszeit ab 1798 ruinierte die Nutzung als Depot für Pferdefutter und Kriegsgerät die Kirche. Mit dem Rücktritt von Pfarrer Theodor Falkeisen 1810 fragte sich der Rat Basels, ob St.Martin überhaupt noch einen Pfarrer brauche.

Der Amtsantritt von Pfarrer Niclas von Brunn brachte aber im selben Jahr die Wende. Es wurden Arbeiten zur Instandhaltung getätigt. Die Gottesdienste wurden vermehrt und waren zunehmend besser besucht. Pfarrer Immanuel Stocker erreicht 1846 die Zustimmung zu grossen Sanierungen, die 1850/51 stattfanden. Im Zuge dieser Arbeiten wurden der mittelalterliche Lettner versetzt, ein neues Portal geschaffen und beim Chor eine Stufentribüne für den Basler Gesangsverein eingebaut.

Die bislang ungeheizte Martinskirche bekam 1860 eine einfache Heizanlage in die Sakristei eingebaut. Im selben Zuge erhielt das Gotteshaus Gasbeleuchtung. 1892 baute man unter dem Chor eine effektivere Heizungsanlage ein und 1919 installierte man definitiv elektrische Beleuchtung, die ein elektrisches Provisorium aus den Kriegsjahren 1914-1918 ersetzte. Über dem Portal am Martinskirchplatz malte Hans Rohner 1921 das Fresko welches bis heute St.Martin beim Teilen des Mantels zeigt.


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Interner Querverweis zum Thema:

>> Besteigung des Kirchturms von St.Martin




Beitrag erstellt 11.09.10 / Flüchtigkeitsfehler korrigert 09.03.13

Anmerkungen:

[1] A. Hagendorn/Ch. Stegmüller/S. Stelzle-Hüglin, Unterabschnitt "4.2. Die bronzezeitliche Besiedlung" in Abschnitt "4. Zeugnisse aus 3000 Jahren Besiedlungsgeschichte - die wichtigsten Grabungsergebnisse im Überblick" in Beitrag "Von Befestigungen und Grossbaustellen - Erste Ergebnisse der Ausgrabung Martinsgasse 6 + 8 (2002/1), publiziert in Jahresbericht 2004 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 2006, Seite 100 Spalte 2

[2] G. Lassau, Abschnitt "Wohnen in zentraler Schutzlage", in Beitrag "Bronzzeit 2200-800 v.Chr." publiziert in Unter uns - Archäologie in Basel, Basel, 2008, Seite 98

[3] Hagendorn/Ch. Stegmüller/S. Stelzle-Hüglin, Unterabschnitt "4.2. Die bronzezeitliche Besiedlung" in Abschnitt "4. Zeugnisse aus 3000 Jahren Besiedlungsgeschichte - die wichtigsten Grabungsergebnisse im Überblick" in Beitrag "Von Befestigungen und Grossbaustellen - Erste Ergebnisse der Ausgrabung Martinsgasse 6 + 8 (2002/1), publiziert in Jahresbericht 2004 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 2006, Seite 101 Spalte 1

[4] A. Hagendorn/Ch. Stegmüller/S. Stelzle-Hüglin, Unterabschnitt "4.3. Die befestigte spätkeltische Siedlung und die anschliessende frührömische Besiedlungsphase" in Abschnitt "4. Zeugnisse aus 3000 Jahren Besiedlungsgeschichte - die wichtigsten Grabungsergebnisse im Überblick" in Beitrag "Von Befestigungen und Grossbaustellen - Erste Ergebnisse der Ausgrabung Martinsgasse 6 + 8 (2002/1), publiziert in Jahresbericht 2004 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 2006, Seite 101

[5] G. Helmig, Abschnitt "Prähistorische Spuren", in Beitrag "Vorbericht über die Ausgrabungen auf dem Martinskirchsporn (1980/6, 1982/35, 1983/31)", im Jahresbericht der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, publiziert in Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Band 84, Basel, 1984, Seite 320

[6] E. Dreschler-Erb/T. Rey/N. Spichtig, Abschnitt "Eine stadtähnliche Siedlung", in Beitrag "Eisenzeit 800-52 v.Chr." publiziert in Unter uns - Archäologie in Basel, Basel, 2008, Seiten 141 und 142

[7] A. Hagendorn/Ch. Stegmüller/S. Stelzle-Hüglin, Unterabschnitt "4.3. Die befestigte spätkeltische Siedlung und die anschliessende frührömische Besiedlungsphase" in Abschnitt "4. Zeugnisse aus 3000 Jahren Besiedlungsgeschichte - die wichtigsten Grabungsergebnisse im Überblick" in Beitrag "Von Befestigungen und Grossbaustellen - Erste Ergebnisse der Ausgrabung Martinsgasse 6 + 8 (2002/1), publiziert in Jahresbericht 2004 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 2006, Seite 101 Spalte 2

[8] A. Hagendorn/Ch. Stegmüller/S. Stelzle-Hüglin, Unterabschnitt "4.5. Die spätrömische Besiedlungsphase: Befestigungsanlage und Steinbauten" in Abschnitt "4. Zeugnisse aus 3000 Jahren Besiedlungsgeschichte - die wichtigsten Grabungsergebnisse im Überblick" in Beitrag "Von Befestigungen und Grossbaustellen - Erste Ergebnisse der Ausgrabung Martinsgasse 6 + 8 (2002/1), publiziert in Jahresbericht 2004 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 2006, Seite 103

[9] A. Hagendorn/Ch. Stegmüller/S. Stelzle-Hüglin, Absatz "Die mittelalterliche Gräbergruppe" in Unterabschnitt "4.7. Das hochmittelalterliche Vorfeld der Martinskirche" in Abschnitt "4. Zeugnisse aus 3000 Jahren Besiedlungsgeschichte - die wichtigsten Grabungsergebnisse im Überblick" in Beitrag "Von Befestigungen und Grossbaustellen - Erste Ergebnisse der Ausgrabung Martinsgasse 6 + 8 (2002/1), publiziert in Jahresbericht 2004 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 2006, Seiten 108 bis 110

[10] A. Breukelaar, Beitrag "Martinus von Tours", publiziert in Biographisch-bibliographisches Kirchenlexikon, Band 5, Herzberg 1993, Spalten 949 bis 955

[11] R. Wackernagel, Kapitel "5 - Die Geistlichkeit", 2. Buch "Die rudolfinische Zeit", publiziert in Geschichte der Stadt Basel, Band 1, Basel, 1907, Seite 115

[12] F. Maurer, Abschnitt "Geschichte" in Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seite 312, Fussnote 2

[13] A. Hagendorn/Ch. Stegmüller/S. Stelzle-Hüglin, Unterabschnitt "4.7. Das hochmittelalterliche Vorfeld der Martinskirche" in Abschnitt "4. Zeugnisse aus 3000 Jahren Besiedlungsgeschichte - die wichtigsten Grabungsergebnisse im Überblick" in Beitrag "Von Befestigungen und Grossbaustellen - Erste Ergebnisse der Ausgrabung Martinsgasse 6 + 8 (2002/1), publiziert in Jahresbericht 2004 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 2006, Seiten 107 und 108

[14] R. Wackernagel/R. Thommen, Urkunde 14, publiziert in Urkundenbuch der Stadt Basel, Band 1, Basel, 1890, Seite 10, Spalte A1

[15] R. Wackernagel/R. Thommen, Urkunde 33, publiziert in Urkundenbuch der Stadt Basel, Band 1, Basel, 1890, Seite 25, Zeile 42

[16] J. Trouillat, Urkunde 282, publiziert in Monuments de l'histoire de l'ancien évêché de Bâle, Band 1, Porrentruy, 1852, Seite 436

[17] R. Wackernagel/R. Thommen, Urkunde 64, publiziert in Urkundenbuch der Stadt Basel, Band 1, Basel, 1890, Seite 44, Zeilen 17 bis 20

[18] F. Maurer, Abschnitt "Geschichte" in Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seite 313

[19] J. Trouillat, Urkunde 367, publiziert in Monuments de l'histoire de l'ancien évêché de Bâle, Band 1, Porrentruy, 1852, Seite 543

[20] R. Wackernagel/R. Thommen, Urkunde 147, publiziert in Urkundenbuch der Stadt Basel, Band 1, Basel, 1890, Seite 102, Zeilen 33 und 34

[21] J. Trouillat, Urkunde 346, publiziert in Monuments de l'histoire de l'ancien évêché de Bâle, Band 2, Porrentruy, 1854, Seiten 444 bis 446

[22] W. Stöckli/D. Reicke, Beitrag "Die bauanalytischen Untersuchungen der Martinskirche", publiziert in Jahresbericht 1999 der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, Basel, 2000, Seiten 272, 283 (Abbildung) bis 285

[23] A. Burckhardt-Finsler, Beitrag "Heinrich von Neuenburg", publiziert in Basler Biographien Band 2, Basel, 1904, Seiten 7 und 81

[24] R. Wackernagel, Kapitel "5 - Die Geistlichkeit", 2. Buch "Die rudolfinische Zeit", publiziert in Geschichte der Stadt Basel, Band 1, Basel, 1907, Seiten 116 und 117

[25] J. Bernoulli, Abschnitt "3. St.Theodor und St.Martin" in Beitrag "Die Kirchgemeinden Basels vor der Reformation, Teil 2", publiziert in Basler Jahrbuch 1895, Basel, 1895, Seite 101

[26] R. Wackernagel, Kapitel "5 - Die Geistlichkeit", 2. Buch "Die rudolfinische Zeit", publiziert in Geschichte der Stadt Basel, Band 1, Basel, 1907, Seite 116

[27] W. Meyer, Unterabschnitt "Münster, Klöster und Pfarrkirchen", in Abschnitt "Die Wiederherstellung der Stadt", in Kapitel 3 "Die Auswirkungen", publiziert in Da verfiele Basel überall - Das Basler Erdbeben von 1356, 184. Neujahrsblatt der GGG, Basel, 2006, Seite 132

[28] W. Stöckli/D. Reicke, Beitrag "Die bauanalytischen Untersuchungen der Martinskirche", publiziert in Jahresbericht 1999 der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, Basel, 2000, Seiten 272 bis 277

[29] J. Bernoulli, Abschnitt "3. St.Theodor und St.Martin", in Beitrag "Die Kirchgemeinden Basels vor der Reformation, Teil 2", publiziert in Basler Jahrbuch 1895, Basel, 1895, Seite 107

[30] J. Bernoulli, Abschnitt "3. St.Theodor und St.Martin", in Beitrag "Die Kirchgemeinden Basels vor der Reformation, Teil 2", publiziert in Basler Jahrbuch 1895, Basel, 1895, Seite 107

[31] J. Bernoulli, Abschnitt "3. St.Theodor und St.Martin", in Beitrag "Die Kirchgemeinden Basels vor der Reformation, Teil 2", publiziert in Basler Jahrbuch 1895, Basel, 1895, Seite 107 und 108

[32] W. Stöckli/D. Reicke, Beitrag "Die bauanalytischen Untersuchungen der Martinskirche", publiziert in Jahresbericht 1999 der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, Basel, 2000, Seiten 273 (Abbildung) und 279

[33] S. Tramèr, Beitrag "9. Stützmauer der Martinskirche, Rheinsprung 8 und 10, Basel (2003/346 und 2003/443)", in Abschnitt "Baugeschichtliche Untersuchungen im Jahr 2005", publiziert in Jahresbericht 2005 der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, Basel, 2007, Seiten 236 und 237 (Abbildung)

[34] W. Stöckli/D. Reicke, Beitrag "Die bauanalytischen Untersuchungen der Martinskirche", publiziert in Jahresbericht 1999 der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, Basel, 2000, Seiten 279 bis 282

[35] F. Maurer, Unterabschnitt "Der Bau des 14. Jahrhunderts" in Abschnitt "Die Kirche" in Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seiten 333 so wie 336 und 337 (Abbildungen)

[36] R. Schiess, Beitrag "Haus der Zunft zu Spinnwettern", publiziert in Die Zunft- und Gesellschafthäuser der Stadt Basel, Basel, 2001, Seite 34

[37] P. Koelner, Unterabschnitt "Kirchliche Beziehungen der Zunft", in Abschnitt I. "Die Zunftverfassung zu Spinnwettern", publiziert in Geschichte der Spinnwetternzunft zu Basel und Ihrer Handwerke, Basel, 1931, Seiten 64 und 65

[38] P. Koelner, Unterabschnitt "Kirchliche Beziehungen der Zunft", in Abschnitt I. "Die Zunftverfassung zu Spinnwettern", publiziert in Geschichte der Spinnwetternzunft zu Basel und Ihrer Handwerke, Basel, 1931, Seite 67

[39] F. Maurer, Abschnitt "Nachrichten zur Baugeschichte" in Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seite 318

[40] G. Helmig, Abschnitt "Befunde zur Martinskirche und zum mittelalterlichen Friedhof", in Beitrag "Vorbericht über die Ausgrabungen auf dem Martinskirchsporn (1980/6, 1982/35, 1983/31)", in Jahresbericht 1983 der Archäologischen Bodenforschung, publiziert in Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Band 84, Basel, 1984, Seiten 324, 328 und 329

[41] A. Burger, Beitrag "Historische Brunnstätte Nr.10: Martinskirchplatz", in Kapitel 2 "Wasserversorgung im 13. und 14. Jahrhundert", publiziert in Brunnengeschichte der Stadt Basel, herausgegeben vom Verkehrsverein Basel, Basel, 1970, Seite 14

[42] M. Möhle, Beitrag "Sevogelbrunnen", Abschnitt "Auf Burg - zwischen Münsterplatz und Martinskirche", publiziert in Kunstdenkmäler des Kantons Basel Stadt, Band 7 (Altstadt Grossbasel I), Bern, 2006, Seite 325 Spalte 1

[43] F. Maurer, Unterabschnitt "Der Bau des 14. Jahrhunderts" in Abschnitt "Die Kirche" in Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seite 352

[44] J. Bernoulli, Abschnitt "3. St.Theodor und St.Martin", in Beitrag "Die Kirchgemeinden Basels vor der Reformation, Teil 2", publiziert in Basler Jahrbuch 1895, Basel, 1895, Seite 110

[45] M. Möhle, Beitrag "Martinskirchplatz 2", Abschnitt "Auf Burg - zwischen Münsterplatz und Martinskirche", publiziert in Kunstdenkmäler des Kantons Basel Stadt, Band 7 (Altstadt Grossbasel I), Bern, 2006, Seite 327 Spalte 2

[46] M. Möhle, Beitrag "Martinskirchplatz 2", Abschnitt "Auf Burg - zwischen Münsterplatz und Martinskirche", publiziert in Kunstdenkmäler des Kantons Basel Stadt, Band 7 (Altstadt Grossbasel I), Bern, 2006, Seite 327 Spalte 2 und Anmerkung 396 Seite 565

[47] B. Harms, Der Stadthaushalt Basels im ausgehenden Mittelalter, I. Abteilung, 2. Band, Tübingen, 1910, Seite 280

[48] D. Reicke, Unterabschnitt "Zur Einschätzung des Alters gemäss den Quellen" in Abschnitt "Martinskirchplatz 4, Martinskirche, Turmdach und Dachreiter", in Beitrag "Baugeschichtliche Untersuchungen im Jahr 2000", publiziert in Jahresbericht 2000 der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, Basel, 2001, Seite 177 Spalte 1

[49] F. Maurer, Unterabschnitt "Der Bau des 14. Jahrhunderts" in Abschnitt "Die Kirche" in Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seite 330

[50] W. Stöckli/D. Reicke, Beitrag "Die bauanalytischen Untersuchungen der Martinskirche", publiziert in Jahresbericht 1999 der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, Basel, 2000, Seite 282

[51] D.A. Fechter, Beitrag "Die öffentlichen Uhren in Basel während des Mittelalters", Basler Taschenbuch 1852, Seite 247

[52] F. Maurer, Unterabschnitt "Der Bau des 14. Jahrhunderts" in Abschnitt "Die Kirche" in Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seiten 351 und 352

[53] R. Wackernagel, Kapitel "4 - Handel und Handwerk", 8. Buch, publiziert in Geschichte der Stadt Basel, Band 2/I, Basel, 1911, Seite 463

[54] F. Maurer, Unterabschnitt "Der Bau des 14. Jahrhunderts" in Abschnitt "Die Kirche" in Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seite 351

[55] K. Stockmeyer, Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Basler Kirchen, Band 3, Basel, 1920, Seite 10

[56] D. Reicke, Unterabschnitt "Zur Einschätzung des Alters gemäss den Quellen" in Abschnitt "Martinskirchplatz 4, Martinskirche, Turmdach und Dachreiter", in Beitrag "Baugeschichtliche Untersuchungen im Jahr 2000", publiziert in Jahresbericht 2000 der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, Basel, 2001, Seite 177 Spalte 1

[57] F. Maurer, Abschnitt "Nachrichten zur Baugeschichte" in Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seite 319

[58] F. Maurer, Abschnitt "Nachrichten zur Baugeschichte" in Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seite 318

[59] R. Wackernagel, 11. Buch "Das Jahrzehnt der Reformation", publiziert in Geschichte der Stadt Basel, Band 3, Basel, 1924, Seiten 343 und 344

[60] R. Wackernagel, 11. Buch "Das Jahrzehnt der Reformation", publiziert in Geschichte der Stadt Basel, Band 3, Basel, 1924, Seite 342

[61] K. Stockmeyer, Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Basler Kirchen, Band 3, Basel, 1920, Seite 12

[62] G. Lendorff, Abschnitt "Wibrandis Rosenblatt", publiziert in Kleine Geschichte der Baslerin, Basel, 2. Auflage 1967, Seite 69

[63] R. Wackernagel, 11. Buch "Das Jahrzehnt der Reformation", publiziert in Geschichte der Stadt Basel, Band 3, Basel, 1924, Seite 475

[64] R. Wackernagel, 11. Buch "Das Jahrzehnt der Reformation", publiziert in Geschichte der Stadt Basel, Band 3, Basel, 1924, Seite 487

[65] R. Wackernagel, 11. Buch "Das Jahrzehnt der Reformation", publiziert in Geschichte der Stadt Basel, Band 3, Basel, 1924, Seite 496

[66] R. Riggenbach, Beitrag "Die Wandbilder in der Martinskirche", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seiten 361 bis 362

[67] R. Riggenbach, Beitrag "Die Wandbilder in der Martinskirche", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seiten 364 bis 366

[68] P. Ochs, Kapitel 4 "Ob Basel zum burgundischen oder deutschen Reiche gehört hat?" publiziert in Geschichte der Stadt und Landschaft Basel, Band 1, Berlin und Leipzig, 1786, Seite 181

[69] D.A. Fechter, Beitrag "Topographie mit Berücksichtigung der Cultur- und Sittengeschichte", publiziert in Basel im vierzehnten Jahrhundert, Basel, 1856, Seite 54

[70] F. Maurer, Unterabschnitt "Der Bau des 14. Jahrhunderts" in Abschnitt "Die Kirche" in Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seite 350

[71] K. Stockmeyer, Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Basler Kirchen, Band 3, Basel, 1920, Seite 24

[72] K. Gauss, Beitrag "Falkeisen Theodor II", publiziert in Basilea Reformata, Basel, 1930, Seite 68

[73] K. Gauss, Beitrag "Von Brunn Niclaus", publiziert in Basilea Reformata, Basel, 1930, Seite 157

[74] K. Stockmeyer, Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Basler Kirchen, Band 3, Basel, 1920, Seite 24

[75] K. Stockmeyer, Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Basler Kirchen, Band 3, Basel, 1920, Seite 26

[76] W. Stöckli/D. Reicke, Beitrag "Die bauanalytischen Untersuchungen der Martinskirche", publiziert in Jahresbericht 1999 der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, Basel, 2000, Seiten 283 und 284 so wie F. Maurer, Abschnitt "Nachrichten zur Baugeschichte" in "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seiten 319 bis 320

[77] P. Koelner, Abschnitt "Gottesäcker und Bestattungskult in der neueren Zeit" publiziert in Basler Friedhöfe, Basel, 1927, Seite 62

[78] M.Möhle, Beitrag "Martinskirchplatz 1", Abschnitt "Auf Burg - zwischen Münsterplatz und Martinskirche", publiziert in Kunstdenkmäler des Kantons Basel Stadt, Band 7 (Altstadt Grossbasel I), Bern, 2006, Seite 324 Spalte 2 und Anmerkung 367 Seite 565

[79] P. Koelner, Unterabschnitt "Kirchliche Beziehungen der Zunft", in Abschnitt I. "Die Zunftverfassung zu Spinnwettern", publiziert in Geschichte der Spinnwetternzunft zu Basel und Ihrer Handwerke, Basel, 1931, Seiten 67 und 68

[80] K. Stockmeyer, Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Basler Kirchen, Band 3, Basel, 1920, Seite 28

[81] F. Maurer, Abschnitt "Geschichte" in Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, Basel, 1961, Seiten 315 bis 316

[82] F. Maurer, Beitrag "Die Predigerkirche und das ehemalige Predigerkloster", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 5, Basel, 1966, Seite 212

[83] K. Stockmeyer, Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Basler Kirchen, Band 3, Basel, 1920, Seiten 28 und 29


Quellen:

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Daniel Albert Fechter, Beitrag "Topographie mit Berücksichtigung der Cultur- und Sittengeschichte", publiziert in Basel im vierzehnten Jahrhundert, herausgegeben von der Basler Historischen Gesellschaft, H.Georg's Verlag, Basel, 1856, Seite 54

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Karl Gauss, Basilea Reformata, Verlag der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft, Basel, 1930, Seiten 68 und 157

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Guido Helmig, Beitrag "Vorbericht über die Ausgrabungen auf dem Martinskirchsporn (1980/6, 1982/35, 1983/31)", im Jahresbericht der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, publiziert in Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Band 84, Verlag der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft, Basel, 1984, Seiten 320, 324, 328 und 329

Guido Lassau, Beitrag "Bronzzeit 2200-800 v.Chr." publiziert in Unter uns - Archäologie in Basel, herausgegeben von der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt und dem Historischen Museum Basel, Christoph Merian Verlag, Basel, 2008, ISBN 978-3-85616-384-6, Seite 98

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Werner Meyer, Da verfiele Basel überall - Das Basler Erdbeben von 1356, 184. Neujahrsblatt der GGG, herausgegeben von der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige, Schwabe Verlag, Basel, 2006, ISBN 3-7965-2196-7/ISSN 1423-4017, Seite 132

Martin Möhle, Beitrag "Martinskirchplatz 1", publiziert in Kunstdenkmäler des Kantons Basel Stadt, Band 7, (Altstadt Grossbasel I), 2006, herausgegeben von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern, 2006, ISBN 3-906131-84-X, Seite 327 Spalte 2 und Anmerkung Seite 565

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Martin Möhle, Beitrag "Sevogelbrunnen", publiziert in Kunstdenkmäler des Kantons Basel Stadt, Band 7, (Altstadt Grossbasel I), 2006, herausgegeben von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern, 2006, ISBN 3-906131-84-X, Seite 325 Spalte 1

Peter Ochs, Geschichte der Stadt und Landschaft Basel, Band 1, Georg Jakob Decker, Berlin und Leipzig, 1786, Seite 181

Daniel Reicke, Abschnitt "Martinskirchplatz 4, Martinskirche, Turmdach und Dachreiter", in Beitrag "Baugeschichtliche Untersuchungen im Jahr 2000", publiziert in Jahresbericht 2000 der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, herausgegeben von der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 2001, ISBN 3-905098-32-06, ISSN 1424-4535, Seite 177 Spalte 1

Rudolf Riggenbach, Beitrag "Die Wandbilder in der Martinskirche", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt Band 4, herausgegeben von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Birkhäuser Verlag, Basel, 1961, Seiten 361 bis 366

Robert Schiess, Die Zunft- und Gesellschafthäuser der Stadt Basel, herausgegeben vom Basler Heimatschutz, Verlag Schwabe & Co AG, Basel, 2001, ISBN 3-7965-1889-3, Seite 34

Karl Stockmeyer, Beitrag "Die Pfarrkirche St.Martin", publiziert in Basler Kirchen, Band 3, herausgegeben von Ernst Alfred Stückelberg, Verlag von Helbing & Lichtenhahn, Basel, 1920, Seiten 10, 12, 24, 26, 28 und 29

Werner Stöckli/Daniel Reicke, Beitrag "Die bauanalytischen Untersuchungen der Martinskirche", publiziert in Jahresbericht 1999 der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, herausgegeben von der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, Basel, 2000, ISBN 3-905098-29-6, ISSN 1424-4535, Seiten 272 bis 277

Stephan Tramèr, Beitrag "Stützmauer der Martinskirche, Rheinsprung 8 und 10, Basel (2003/346 und 2003/443)", in Abschnitt "Baugeschichtliche Untersuchungen im Jahr 2005", publiziert in Jahresbericht 2005 der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, herausgegeben von der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, Basel, 2007, ISBN 978-3-905098-45-7, ISSN 1424-4535, Seiten 236 und 237 (Abbildung)

Joseph Trouillat, Monuments de l'histoire de l'ancien évêché de Bâle, Band 1, Librairie-éditeur Victor Michel, Porrentruy, 1852, Seiten 435 und 543

Joseph Trouillat, Monuments de l'histoire de l'ancien évêché de Bâle, Band 2, Librairie-éditeur Victor Michel, Porrentruy, 1854, Seiten 444 bis 446

Rudolf Wackernagel, Geschichte der Stadt Basel, Band 1, Verlag von Helbing & Lichtenhahn, Basel, 1907, Seiten 116 und 117

Rudolf Wackernagel, Geschichte der Stadt Basel, Band 2/I, Verlag von Helbing & Lichtenhahn, Basel, 1911, Seite 463

Rudolf Wackernagel, Geschichte der Stadt Basel, Band 3, Verlag von Helbing & Lichtenhahn, Basel, 1911, Seite 342 bis 344

Rudolf Wackernagel/Rudolf Thommen, Urkundenbuch der Stadt Basel, Band 1, herausgegeben von der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft zu Basel, C.Detloffs Buchhandlung, Basel, 1890, Seiten 10, 25, 44 und 102


engel

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