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zuenfte und gesellschaften in basel
safranzunft
E.E. Zunft zu Safran
© by altbasel.ch

Die Zunft der Krämer tritt im Vergleich mit anderen Basler Zünften relativ spät auf. Erst 1372 findet sie unter dem Namen zu Safran erste Erwähnung - in jenem Jahr wurde die älteste erhaltene Stubenordnung niedergeschreiben, die unter anderem festhielt dass die Eintrittsgebühr vier Gulden und einen halben ans Zunftgeschirr betrug. Sicher ist dass Krämerinnung bereits im 13.Jh entstanden war. Zunächst führte sie den Namen des Gewürzes Ingwer und sie hatte ihre Trinkstube an der Ingwergasse.

Die Ingwergasse ist seit 1480 als Imbergässlein bekannt. Die heutige Schneidergasse trug einst den Namen Krämergasse, was zeigt dass im Umfeld des Andreasplatzes die Leute dieses Berufsstandes besonders zahlreich waren. Als Safran bezeichnete man in Persien eine Krokussorte die sich im Mittelalter als Gewürz grosser Beliebtheit erfreute. Der Safran war als Handelsware und Importartikel ausserordentlich bedeutsam.

tueraufsatz mit wappen

Die stilisierte Safranblüte als Symbol der Zunft. Hier sieht man sie eingearbeitet in einem von Franz Pergo geschaffenen Türaufsatz von 1617 aus dem alten Zunfthaus.

Die Krämerzunft führte daher den beliebten Safran nicht bloss in ihrem Namen, sondern benannte auch ihr Zunfthaus nach ihm und nahm seine Blüte in ihr Zunftwappen auf. Gemeinsam mit der Zunft zum Schlüssel, der Zunft zu Hausgenossen und der Zunft zu Weinleuten bildet die Zunft zu Safran das Quartett der Herrenzünfte der Stadt Basel. Ihre Zunftgenossen vertraten die Standesschicht zwischen den Achtburgern und den Handwerkern.

Die ersten Berufsleute der Zunft

Die Zunft der Gewürzhändler und Krämer vereinigte anfangs Berufsleute die speziell dem Detailhandel mit Gewürzen, Spezereien und Drogen nachgingen. Ihnen stand zur Nutzung eine Pulvermühle zur Verfügung, welche die Zunft am Rümelinbach zu Füssen des Kohlenbergs unterhielt. Während des Konzils zu Basel stieg die Nachfrage nach Gewürzen erheblich, so dass man 1437 im St.Albantal eine zweite Gewürzmühle in Betrieb nahm.

Die Pulverstampfe wurde von einem durch die Zunft eingesetzten und vereidigten Stämpfer geführt. Er hatte über die Reinheit der zu mahlenden Rohstoffe und die Mischung der Spezereien nach vorgegebenen Rezepten zu wachen. Sie wurden übrigens während des 30jährigen Krieges von der Pflicht der Nachtwache auf den Stadtmauern befreit, da ihr Gewerbe von ihnen Tag und Nacht Bereitschaft forderte. Zu Safran waren auch die Apotheker zünftig.

Das Gewerbe der Apotheker stand jenem der Pulverkrämer und Drogisten nahe. Sie genossen schon im 14.Jh einen besonderen Status, denn sie mussten genau über die Wirkung jener Zutaten Bescheid wissen, die sie nach Vorgaben der Mediziner mischten. In jenen Tagen trat immer deutlicher die Neigung der Zunft hervor, neuentstandene Handwerke bei sich einzugliedern um gleichsam aus ihnen einen Nutzen für die Gemeinschaft zu ziehen und den Einfluss zu mehren.

Viele Berufsrichtungen - viele Pflichten

Dieses weitsichtige Vorgehen sollte reiche Früchte tragen, und brachte mit sich dass zu Safran Berufsleute zünftig waren, die naturgemäss eigentlich anderen Zünften näher gestanden hätten. Bis ins Rüstungswesen reichte die Zuständigkeit der Safranzunft, denn ihr war der Handel mit Schiesspulver übertragen worden. Zunftmeister und Vorgesetzte verwalteten den Pulverturm auf der Leonhardsschanze ob dem Steinentor.

Ferner überprüften sie jeden Mai die bei patentierten Händlern lagernden Pulverreserven im Rahmen des sogenannten Pulverumganges. Mit der Zeit wuchs der Kreis der Berufsgattungen in der Zunft zu stattlichem Umfang. Man fasste Fuss im Textilhandel, eigentlich die Domäne der Schlüsselzunft. Nach zahlreichen Streitereien eignete sich die Safranzunft schliesslich den Handel mit Leinen, Baumwolle und sogar mit Seide an.

Damit verbunden waren kamen auch die Seidenspinner, Samtweber und die Passemeter zur Zunft. Die Bandbreite der Berufe, von Hut- und Perückenmacher bis zu den Spenglern, erlegte dem Vorstand der Zunft zahlreiche Pflichten auf. Es galt die Verhältnisse auf diesen ganzen Berufsebenen die in der Zunft vertreten waren zu ordnen und zu kontrollieren. Unvermeidliche Differenzen und Reibereien mussten geschlichtet oder verhindert werden.

Die Bruderschaft der Zunft

Bei einer derartigen Vielfalt von Gewerbetreibenden war die Qualitätssicherung erheblich arbeitsintensiver als bei anderen Zünften mit weniger Fachgebieten. Von besonderer Bedeutung war in diesem Zusammenhang das Recht der Zunft zu Safran auf Waage, Gewicht und Elle - unentbehrliche Hilfsmittel bei der Definition von Masseinheiten. Wie in anderen Zünften so gab es auch zu Safran eine interne Vereinigung mit religiösem Hintergrund.

Die Zunftgenossen waren in der St.Anderas-Bruderschaft vereinigt, benannt nach dem nahen Gotteshaus. In der Bruderschaft, durch Satzungen geregelt, widmeten sich die Zunftgenossen der Pflege des religiösen Lebens. Dazu gehörten die Förderung des regelmässigen Kirchganges, die Unterstützung armer und kranker Zunftbrüder, die Sorge um die Bestattung von Zunftbrüdern oder die Mithilfe bei karitativen Werken aller Art, zum Wohle des Seelenheils.

Unter den über dreissig derartigen Bruderschaften im mittelalterlichen Basel tat sich diejenige der Krämer besonders hervor, denn sie verfügte als einzige über eine eigene Kapelle. Das kleine Gotteshaus auf dem heutigen Andreasplatz wurde erstmals 1241 genannt. Der Platz wurde im späten 13.Jh "in dem Wiele" genannt und er nahm neben der Kapelle den seit dem Jahr 1359 belegten Kirchhof und ein dazugehöriges Gebeinhaus auf.

andreasplatz mit kapelle

Die Kapelle von St.Andreas auf dem Stadtmodell im Klingentalmuseum. Man sieht hier die deutlich beengten Verhältnisse, welche um das Gotteshaus der Safranzunft auf dem Andreasplatz herrschten.

St.Andreas wird Zunftkirche

Mit der Spende der Witwe eines verblichenen reichen Krämers Anno 1376 trat die Kapelle ins Licht der Zunftgeschichte. Mechtildis, die hinterbliebene Gattin des Hugo von Sarburg stiftete St.Andreas einen jählichen Zins von 20 Goldgulden zum Unterhalt einer Kaplanei. Sie überliess dem Zunftvorstand das Privileg einen zu wählenden Kaplan vorzuschlagen. Weitere Spenden aus dem Kreis der Zunft folgten diesem Beispiel entsprechend.

Allmählich wurde die Kapelle nur noch durch Zuwendungen von Zunftbrüdern zu Safran unterhalten. So wurde zum Beispiel durch die Zunft der Platz um das Gotteshaus mit Steinen gepflastert. Der Oberknecht zu Safran wirkte zugleich als Sigrist zu St.Andreas. Bis zur Reformation war die Kapelle dank der Zunft wohlbegütert. Vieles was zum Schmuck der Kapelle gestiftet worden war, wurde beim Bildersturm 1529 durch fanatische Hände zerstört.

Bis zum Jahr 1535 war schliesslich auch der verbliebene Schatz des Kirchleins verscherbelt, wobei für die Zunft zu Safran dabei 120 Gulden zusammengekommen waren. Die nachher als Gotteshaus ausgehobenen und zu profanen Zwecken genutzte Andreaskapelle wurde schliesslich im Jahr 1792 von der Zunft zu Safran an Anwohner verkauft und bald darauf abgerissen. Heute erinnert ein Mosaikgrundriss auf dem Andreasplatz an sie.

Wehrpflicht zum Schutze der Stadt

Wie bei allen Zünften waren auch zu Safran militärische Pflichten wahrzunehmen wenn man zünftig wurde. Der Safranzunft war gemäss Wachtordnung von 1374 der Abschnitt der Stadtmauer zwischen den Türmen "Guckinsnest" (auch Zeugbollwerktürmlein genannt) und "Luginsland" anvertraut gewesen. Dieser Mauerabschnitt lag auf der Linie der heutigen Bernoullistrasse zwischen der Hausnummer 24 und dem Bernoullianum an der Ecke zur Klingelbergstrasse.

An den Türmen seien Zunftinsignien angebracht gewesen. Detachemente von 15 Zunftbrüdern besorgten im Wechselturnus die nächtliche Wacht auf der Stadtmauer. Dazu kamen bei Tage der Wachtdienst der Zunft beim Spalentor und wechselweise die Bewachung des Rathauses. Der Rat konnte die Stärke des Detachements nach Bedarf erhöhen oder senken. Frauen in der Zunft hatten einen Mann beizubringen, der an ihrer Stelle die Wache versah.

Es kam ab dem 15.Jh langsam die Praxis auf, bezahlte Stellvertreter auf Wache zu schicken. Gerade die unter betuchteren Zunftbrüder oder bei den älteren Herren erfreute sich diese Alternative zunehmender Beliebtheit. Das Ersatzpersonal, ebenfalls Zunftbrüder die sich ein kleines Zubrot auf diese Weise verdienten, gab aber immer wieder zu Klagen Anlass. Es hätten vermehrt ungebührliches Betragen und schlechte Wachtdisziplin Einzug gehalten.

Anno 1525 wurde sechs Zunftgenossen das Recht als Ersatzmänner zu wachen aberkannt, da sie während des Dienstes unter den Toren und im Rathaus zu sehr dem Wein zugesprochen hätten. Die militärischen Verpflichtungen galten auch für Feldzüge. Die Zunft versammelte dazu eine eigens durch die Häupter (Ratsherr und Meister der Zunft) ausgewählte Mannschaft. Sie zog unter dem sogenannten Gerfähnlein der Zunft mit den Basler Truppen ins Feld.

Kriegszüge

Geführt wurde ein Gerfähnlein beim Auszug von mindestens einem Sechser (einer der sechs Beisitzer des Zunftvorstandes). So etwa geschehen bei der Teilnahme am Feldzug gegen Dijon im Burgund, wo im ausziehenden Heer auch 28 Angehörige der Safranzunft unter Hans Lux Iselin mitmarschierten. In der letzten grossen Schlacht fochten 62 Zunftbrüder im eidgenössischen Heer am 13. und 14. September des Jahres 1515 in der Schlacht bei Marignano.

Mit dem Kappeler Krieg während der Reformation kam der letzte Kriegseinsatz eines Zunftauszugs. Das Kriegsgerät der Zunft wurde im Erdgeschoss des Zunfthauses verwahrt. Die Zunft war verpflichtet ihr Kontingent an wehrpflichtigen Mannen wohl gerüstet und gut versorgt zu halten. Wer der Zunft beitrat musste über eine persönliche Rüstung verfügen, bestehend aus einem Helm, einem Harnisch zum Schutz des Oberkörpers und Blechhandschuhen.

Von betuchten Zunftbrüdern wurde um 1446 dabei erwartet, dass ihre Rüstung umfassender war als die der weniger gut Gestellten. Wer nicht so gut bei Kasse war, der musste wenigstens über eine Rüstung verfügen mit der er sich in der Not ins Feld traute. Waffen wie Spiesse, Halbarten und anderes wurden wegen ihrer Sperrigkeit kaum daheim aufbewahrt. Daher unterhielt die Zunft ein eigenes Arsenal in ihrem Zunfthaus - die Rüstkammer.

Von der Trinkstube zum Zunfthaus

Zum erstenmal ist für 1345 ein Gesellschaftslokal der Krämer belegt. Es handelte sich um eine Trinkstube bei der Andreaskapelle im Haus "zum Walraven". Das Gebäude erstreckte sich zeitweise über die Liegenschaften Andreasplatz 7 bis 13 und scheint auf der anderen Seite an die heutige Imbergasse gestossen. Es wurde später nach der Gesellschaft "zum Ingwer" benannt, die dort als Vorgängerin der Safranzunft zusammenkam.

kartusche vom umbau 1703

Kartusche von 1703 zum Gedenken an den Umbau des Zunfthauses. Sie trägt Namen und Wappen damaliger Häupter und Sechser der Safranzunft und hängt im Treppenhaus des neuen Zunfthauses.

Die Krämer verliessen noch im 14.Jh diesen Sitz und bezogen ihre neuen Räume an der heutigen Gerbergasse Nummer 12 neben der Zunftlaube der Kürschner. Im Jahr 1423 konnte die Zunft den alten Ballhof auf der anderen Seite der Gerbergasse erwerben und liess an seiner Stelle ein neues Zunfthaus errichten. Dieses betrat man vom Rindermarkt her durch einen Torbogen und kam in den Hof dee Liegenschaft mit Brunnen und Kegelbahn.

Links im Erdgeschoss befanden sich eine Stube, Küche und Rüstkammer. Rechts gab es einen grossen Raum den man "Tanzplatz" nannte, der je nach Jahreszeit für Festlichkeiten genutzt wurde. Im ersten Stock gab es ein Zimmer für Archiv und Vermögen der Zunft, es lag über dem Gässlein zum Birsig. Der Raum war nur über die Herrenstube zugänglich. In dieser wurde wiederum am Sonntag vor St.Johann der Zunftvorstand im Rahmen der Regimentserneuerung gewählt.

Die alten Sechser wählten danach ihre Nachfolger. Gemeinsam wählten dann die alten und die neuen Sechser unter dem Vorsitz des alten Zunftmeisters (und unter Einbezug einiger weniger Vertreter der Zunftgemeinde) dessen Amtsnachfolger. Im ersten Stock befanden sich im weiteren das Zimmer der Vorgesetzten so wie die kleine Stube und der grosse Saal der Zunft, der für die feierlichen Versammlungen genutzt wurde.

Ein Apotheker, Staatsmann und Zunftmeister

In der illustren Reihe der Meister die im Zunftrodel ab 1358 verzeichnet sind, begegnet uns der 1512 gewählte Apotheker Henman Offenburg. Im Zuge seiner weiteren Laufbahn sollte er zum begabtesten Staatsmann Basels im 15.Jh hervorbrachte. Henmans Stiefvater Konrad zem Haupt war 1407 Zunftmeister zu Safran geworden. 1534 bekleidete Onophrion Holzach das Meisteramt. Er trat bis zu seinem Tode 1552 als eifriger Sammler von Zunftrechten in Erscheinung.

Neben seinem Sitz in der Safranzunft war Holzach nämlich auch noch zum Schlüssel, zu Weinleuten, zu Hausgenossen, zu Gartnern und zu Schmieden zünftig. Der gewählte Zunftmeister erhielt nach seiner Wahl in der Herrenstube vom alten Meister vor der wartenden Gemeinde in der grossen Stube das Meisterkränzlein als Zeichen von Amt und Würden aufgesetzt. Bis in 19.Jh blieb das Zunfthaus weitgehend unverändert.

Um 1569 liess man das Zunfthaus durch Malerien ausschmücken und im 17.Jh folgte eine Renovation. Grosse Umbauten wurden zu Beginn des 18.Jh unter der Leitung des städtischen Werkmeisters Balthasar Hüglin aus Binningen durchgeführt. An diese Arbeiten erinnert eine Tafel aus dem Jahr 1703 mit den Namen und Wappen der damaligen Häupter und Sechser der Safranzunft. Sie ist heute im Treppenhaus des neuen Zunfthauses zu sehen.

Vom alten zum neuen Zunfthaus

Nach diesem Umbau wurden schändlicherweise die bis ins 15.Jh zurückgehenden Glasmalereien der Fenster für nur achtzehn Basler Pfund verkauft. Weitere Umbauten folgten im 19.Jh, im Besonderen zu Beginn der 70er Jahre, als im Erdgeschoss eine Wirtschaft eingerichtet wurde. Bei der Birsigkorrektion 1888/90 kam das Zunfthaus zu einem zweiten Stockwerk, wobei die neue Fassade zwei unpassende hohe Giebel mit Malereien verpasst bekam.

Die Verbreiterung der Gerbergasse forderte von der Safranzunft ihren Tribut, denn das alte Zunfthaus musste weichen. An seiner Stelle entstand ab 1900 das neue Zunfthaus zu Safran. Die Zunft liess einen Wettbewerb unter den namhaftesten Basler Architekturbüros ausschreiben. Schliesslich wurde der gotisch orientierte Entwurf von Adolf Visscher van Gaasbeck umgesetzt. Am Aeschermittwoch 1902 konnte die Zunft feierlich ihr neues Gesellschafthaus beziehen.

Umfassende Renovationen wurden 1941/43 am Haus durchgeführt. 1973 wollte man das Gebäude durch ein neues Zunfthaus zu ersetzen. Dagegen wandten sich die Freiwillige Denkmalpflege und der Heimatschutz. Sie liessen ein Umbauprojekt erarbeiten, welches 1978/79 durch dieselbe Firma umgesetzt wurde, die bereits die Renovation 1941/43 durchführte. Die Zunft zu Safran verlor, wie alle Basler Zünfte, bis Ende des 19.Jh Macht und althergebrachten Befugnisse.

zunfthaus

Das heutige Zunfthaus an der Gerbergasse Nummer 11, erbaut 1900-1902 von Adolf Visscher van Gaasbeck vom Architekturbüro Rudolf Linder. Das Aushängeschild des Restaurants ist in den Zunftfarben Grün und Gelb gehalten.

Lebende Tradition

Bewahrt blieben Traditionen wie das Fabian-Sebastian-Mähli. Es geht zurück auf eine Stiftung des Sebastian Güntzer. Der einem ehrbaren elsässischem Geschlecht entstammende Spezierer liess sich 1607 in Basel nieder und erwarb 1614 das Bürgerrecht. Ein Jahr später wurde er zu Safran zünftig, wo man ihn 1629 zum Stubenmeister ernannte. Anno 1636 bekleidete er das Amt des Seckelmeisters, zwei Jahre darauf schloss er für immer die Augen.

Sebastian Güntzer hatte verfügt dass alle Jahre am Sebastianstag die Vorgesetzten der Zunft zu Safran mit einer Spende erfreut werden sollten. Im Jahr 1640 wurde die Spende in ein gemeinsames Mahl der Vorgesetzten im Gedenken an den Stifter umgewandelt. So wird es heute noch im Januar um St.Sebastian im Kreise der Vorgesetzten mit Gästen gehalten.



Interner Querverweis zum Fritschiraub 2008 der Zunft:

>> Der Fritschiraub 1507/1508

Surftipp zur Zunft:

> Website E.E. Zunft zu Safran



Beitrag erstellt 18.12.03 / Quellen neu geordnet 27.12.09

Quellen:

Othmar Birkner/Hanspeter Rebsamen, Inventar der neueren Schweizer Architektur 1850-1920 - Basel, von der Christoph Merian Stiftung ermöglichter Seperatdruck aus Band 2 der Gesamtreihe, herausgegeben von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Zürich, 1986, Seite 168

Emil Blum/Theophil Nüesch, Basel Einst und Jetzt, Eine kulturhistorische Heimatkunde (Textband), Verlag Hermann Krüsi, Basel, 1913, Seiten Seiten 94 bis 95

Rolf Brönnimann, Basler Bauten 1860-1910, Verlag Helbing & Lichtenhahn, Basel, 1973, ISBN 3-7190-0624-7, Seite 21

Eduard Achilles Gessler, Basler Wehr- und Waffenwesen im 16. Jahrhundert, 116. Neujahrsblatt der GGG, herausgegeben von der Gesellschaft zur Beförderung des Guten und Gemeinnützigen, Kommissionsverlag Helbing & Lichtenhahn, Basel, 1938, Seite 13

Elsanne Gilomen-Schenkel, Henman Offenburg - Ein Basler Diplomat im Dienste der Stadt, des Konzils und des Reichs, Quellen und Forschungen zur Basler Geschichte, Band 6, herausgegeben vom Staatsarchiv Basel-Stadt, Kommissionsverlag Friedrich Reinhardt AG, Basel, 1975, ISBN 3-7245-0367-9, Seiten 24 bis 25

Guido Helmig/Christoph Philipp Matt, "Wachtordnung von 1374 (Ausschnitt)", publiziert im Jahresbericht 1989 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, herausgegeben von Rolf d'Aujourd'hui, Basel, 1991, ISBN 3-905098-10-5, Seiten 153, Spalten 1 und 2

Dorothee Huber, Architekturführer Basel, 2. Auflage, herausgegeben vom Architekturmuseum in Basel, Basel, 1996, ISBN 3-905065-22-3, Seite 194

Paul Koelner, Die Safranzunft zu Basel, Verlag Benno Schwabe & Co, Basel 1935

Paul Koelner, Basler Zunftherrlichkeit, Verlag Birkhäuser, Basel, 1942, Seiten 132 bis 135

Eugen Alfred Meier, Verträumtes Basel, Birkhäuser Verlag, Basel, 1974, ISBN 3-7643-0730-7, Seiten 40 und 70

André Salvisberg, Die Basler Strassennamen, Christoph Merian Verlag, Basel, 1999, ISBN 3-85616-104-X, Seiten 80 bis 81 und 222

Robert Schiess, Die Zunft- und Gesellschafthäuser der Stadt Basel, herausgegeben vom Basler Heimatschutz, Verlag Schwabe & Co AG, Basel, 2001, ISBN 3-7965-1889-3, Seite 42 bis 43

Gustav Adolf Wanner, Zunftkraft und Zunftstolz - 750 Jahre Basler Zünfte und Gesellschaften, Birkhäuser Verlag, Basel, 1976, ISBN 3-7643-0856-7, Seiten 75 bis 82

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