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Friedhof der ersten jüdischen Gemeinde
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Spalengraben / Petersplatz
Tram 3 - Spalentor / Bus 34 - Universität


Bestattungsplatz am Rand der Stadt

Als nach dem Abriss des alten Zeughauses am Petersplatz 1937 bei Aushubarbeiten für das neue Kollegiengebäude der Universität Bestattungen an den Tag kamen, trat auch ein tragischer Teil der Basler Geschichte ans Licht. Man erinnerte sich wieder daran, dass hier einmal der Friedhof der ersten jüdischen Gemeinde von Basel lag. Eine Gemeinde die im Zuge einer Judenverfolgung 1348/49 gewaltsam ausgelöscht wurde. Zuvor hatte ein fanatischer Pöbel den Friedhof verwüstet.

blick vom petersgraben auf das kollegium der uni basel

Das 1939 eingeweiht Kollegienhaus der Universität Basel. Der Bau entstand auf dem Areal wo sich vorher das alte Zeughaus befand, vor dem hier im Hochmittelalter der Friedhof zu Spalen der jüdischen Gemeinde lag.

Wie bei vielen mittelalterlichen Basler Begräbnisstätten, lässt sich auch beim ersten jüdischen Friedhof nicht konkret sagen wann er entstanden ist. Die Juden bildeten eine Gemeinschaft die von der Gesellschaft in vielen Belangen ausgeschlossen blieb. So waren sie nicht in den christliche geprägten Zünften zugelassen, womit ihnen wegen des Zunftzwangs die Ausübung zünftiger Gewerbe verwehrt war. Ebenso konnten ihre Verstorbenen nicht auf den Kirchhöfen bestattet werden.

Erstmals erwähnt 1264

Sowohl christliche als auch jüdische Bestattungsgebräuche und gesellschaftliche Grenzen liessen keine gemeinsamen Friedhöfe zu. Als Minderheit in hatten die Juden der ersten Gemeinde von Basel einen abgesonderten Begräbnisort vor der Stadtmauer in der Spalenvorstadt am heutigen Petersplatz. Erstmals erwähnt wird der jüdische Friedhof im Jahr 1264 in einer Verkaufsurkunde des Stiftes St.Peter. Die Textpassage die sich auf den Begräbnisplatz bezieht lautet wie folgt:

"...hortum quendam ad nostram custodiam spectantem muro Iudeorum sepulture circumdato adiacentem..." [1]

Demnach war der Friedhof der Juden von einer Mauer umgeben. Er muss schon einige Zeit vor 1264 bestanden haben, was gefundene ältere Grabsteine belegen. Lange hielt man das auf das Jahr 1104 datierte Stück eines Grabsteins für den ältesten Beleg eines jüdischen Friedhofs. Es stellte sich heraus, dass die Datierung falsch war und der Stein effektiv von 1303/04 stammte. [2] Der bislang älteste gefundene Grabstein ist jener der Frau Hanna mit folgender Inschrift:

"Dieser Denkstein / zu Häupten... / der Frau Hanna / Moses / Adar I / 4982 / Ihre Seele möge sein / im Garten Eden / Amen Amen Sela" [3]

grabstein von 1222

Teile des Grabsteins der Frau Hanna von 1222 mit der weiter oben von Dr. Arthur Weil übersetzten hebräischen Inschrift. Er befindet sich in der Obhut des Jüdischen Museums der Schweiz in Basel.

Der Grabstein, oder vielmehr das Fragment, stammt aus dem Jahr 1222. Er ist ein starker Hinweis darauf dass damals der jüdische Friedhof bereits bestanden hat, also vierzig Jahre vor der ersten urkundlichen Nennung 1264. Der Rabbiner Moses Ginsburger (1865-1949, auch Moïse Ginzburger) untersuchte die Geschichte der Juden in Basel. Er vermutete 1909, dass das Areal des Friedhofs einst ein Garten war. In der Tat sprechen lateinischen Urkunden von "hortum" und "orto". [4]

Entwürdigender Flurname

Der Historiker Theodor Nordemann (1884-1958) äusserte sich 1955 dazu zurückhaltender und er unterstrich, dass nicht bekannt sei ob das Gelände bereits früher ein Garten gewesen sei, oder erst mit der Errichtung der Friedhofs diese Bezeichnung erlangte. Er schliesst auch nicht aus, dass je nach Quelle auch der Garten der Kustodie zu St.Peter gemeint sein könnte. [5] Der Name des Areals erscheint in einer einzigen mittelalterlichen Quelle als "Arsclaf":

"...de orto sito prope Spalon super Arsclaf..." [6]

Diese derbe Bezeichnung wurde in der Vergangenheit als Ausdruck des damaligen Antisemitismus verstanden. Sie kann als "Arschspalt" oder auch "Arschwinkel" gedeutet. Da vergleichbare Namen auch für enge oder abgelegene Gassen verwendet wurden, ist kann die Titulierung laut dem Archäologen Christoph Philipp Matt (geboren 1953) nicht ohne Vorbehalt als Zeichen von Judenfeindlichkeit genommen werden. [7] Für Böswilligkeit spricht ein kleines Indiz.

Die Passage in der die Bezeichnung in in Erscheinung tritt, stammt aus einem Eintrag im Anniversarbuch des Basler Domstifts, der zwischen den Jahren 1334 und 1345 gemacht wurde. Da diese Eintrag stellenweise weitere deutliche antisemitische Züge trägt, lässt sich auch keineswegs ausschliessen dass "Arsclaf" durchaus in beleidigendem Sinne gemeint ist. Umsomehr da die erste Lokalisierung des Friedhofs aus dem Jahr 1264 noch keine solche Bezeichnung verwendet. [8]

Von den Toten und ihren Steinen

Neben jenem der Frau Hanna zeugen weitere Grabsteine aus dem 13. Jahrhundert von der hochmittelalterlichen Basler Gemeinde. Von 1224 stammt der Stein der Frau Sarah, Tochter des Israel. Von 1231 jener des Simeon, Sohn des Rabbi Joseph. 1235 wurde der Stein des Schelomo, Sohn des David gesetzt. Beila, Tochter des Herrn Solomo erhielt im Jahr 1250 einen Grabstein zu Basel. [9] Die Steine erzählen von einer kleinen doch permanent blühenden Gemeinschaft.

Die Toten begrub man oft in schlichten, sich am Fussende verjüngenden Holzsärgen; Arme seitlich am Körper angelegt. Unter den Kopf legte man häufig etwas Palästinaerde, symbolisch für eine Bestattung in der Erde der fernen Heimat. Reisende, etwa Rabbiner, welche die Gemeinden in Europa besuchten, brachten solche Diese Erez Israel-Erde aus der Heimat mit, um sie gegen Spenden für die Bestattung von Jüdinnen und Juden den jeweiligen Gemeinden zu überlassen.

Im Jahr 2002 kam es bei Umbauten im Kollegienhaus zu weiteren Ausgrabungen im Rahmen einer Unterkellerung. Sie ergaben unter anderem, dass die Erdpolster unter den Köpfen wohl nicht einzig aus Palästinaerde bestanden haben. Die grosse Menge legt nahe, dass wohl auch Erde aus hiesigem Umfeld beigegeben wurde. Dies eventuell mit der Absicht, Erdkissen zu schaffen, welche die Blickrichtung der Toten stabil sicherte. Diese war beim Bestattungsritus sehr wichtig. [10]

Die Basler Juden setzten ihre verstorbenen Gemeindemitglieder in exakter west-östlicher Ausrichtung bei, mit dem Blick nach Osten, also zur Heimat Israel gewandt. Die Gräber wurden jedoch nie in Riehen angelegt. Die Toten ruhten auf dem dicht belegten Friedhof in bis zu drei Schichten übereinander. Ganz unten lagen die Gräber von Erwachsenen. Rund 80 Zentimeter höher jene der grösseren Kinder. Die oberste Bestattungsschicht barg überwiegend Säuglinge.

Die Steine welche an dem Gräbern von den Toten kündeten, berichten auch von aufflammender Gewalt gegen die Juden. Der Antisemitismus brach sich im Mittelalter immer wieder Bahn. Ein Stein von 1303 erzählt von Rabbi Moses, dessen Blut durch Gott gerächt werden möge. [11] Der Stein des am 19. August 1330 beigesetzten Rabbi Jakob zeugt gleichfalls von einem gewaltsamen Tod, der auch hier einen jüdischen Geistlichen ereilte. Die Inschrift des Grabsteines besagt:

"Rabbi Jakob, Sohn des David, der getötet worden ist / Welcher gestorben ist in gutem Rufe / Am Tage des Sabbath und begraben wurde / Am ersten Wochentag, am ersten in Elul 90 nach der Rechnung / Seine Ruhe sei im Garten Eden bei / Dem Rest der Frommen der Welt /Amen Amen Amen / Selah" [12]

Rabbi Jakobs Stein wurde 1872 im Münsterkreuzgang gefunden wo er als Bodenplatte diente. Dies ist ein weiterer Beleg für den verächtlichen Umgang mit der jüdischen Kultur im Mittelalter. Er erinnert an das Ende des Friedhofes und die skrupellose Weiternutzung seiner Grabsteine. Ein jüdisches Grab sollte dem Toten in ihm ewige Ruhe geben, geschützt vor jeder Störung. Diese Ruhe endete in Basel zu Weihnachten 1348 in der Raserei eines aufgehetzten Pöbels.

grabstein von 1226

Bislang der zweitälteste Grabstein vom Friedhof der ersten jüdischen Gemeinde Basels. Es handelt sich um den Stein der Sara, Tochter des Rabbi Israel, verstorben 6. Kislev 987, nach christlicher Zeitrechnung am 27. November 1226.

Zerstörung bei der Judenverfolgung 1348/49

Das Unfassbare geschah in Basel im Vorfeld der verheerenden Pest von 1349. Angespannt durch das Nahen der Seuche (und wohl auch angestachelt durch bei den Juden verschuldete Bürger), fiel das Volk über die Gemeinde her. Viele flohen aus der Stadt. Jene die zögerten wurden am 16. Januar 1349 zusammengetrieben. Eingepfercht in ein Holzhaus auf einer Rheininsel verbrannte man die Unglücklichen samt Haus. Das Pogrom löschte die Gemeinde von Basel aus.

Bereits Wochen vor diesem Massenmord, um Weihnachten 1348, war der Friedhof der Gemeinde verwüstet worden. Vor den Lebenden verging sich der Judenhass an den Toten. Im folgenden Frühjahr, nach der Vernichtung der Gemeinde, machte man den Friedhof dem Erdboden gleich. Hunderte von Grabsteinen wurden pietätlos weggeschleppt und als Baumaterial missbraucht. Christian Wursteisen berichte in seiner 1580 publizierten Basler Chronik was mit ihnen gemacht wurde:

"Ihre Begräbnussen (Begräbnisplatz) zwischen Gnadenthal und St.Petersplatz, da jetzt der Werckhof (Wo später das alte Zeughaus stand) steht, wurden zerstöret, die auffgerichteten Grabstein mit den Hebraischen Epitaphien nachmalen zermetzet und die Maur des inneren Stattgrabens damit bedeckt, da sie dann noch vor Augen und die letsten wort solcher Grabinschriften an etlichen wol zu lesen seind". [13]

Über die Gräber der Basler Juden zog Verwüstung hinweg. Die Totenruhe wurde brutal gestört und das Andenken getilgt indem man die Grabsteine wegschaffte und als Baumaterial nutzte. So liess man viele von ihnen zurechthauen, um sie in die damalige Stadtmauer einzubauen. Wie Wursteisen bezeugt, waren die Inschriften der verarbeiteten Grabsteine noch nach über zwei Jahrhunderten gut zu lesen wo man sie sah. Erst viel später sollten einige geborgen und bewahrt werden.

Ausgrabungen 1937 und 2002

Auf dem Friedhofsgelände wurde 1438 ein Zeughaus errichtet, das nach dem Brand von 1775 durch einen Neubau ersetzt wurde. Schon beim Bau des Vesalianums 1884/85 wurden auf dem alten Friedhofsareal 25 Bestattungen freigelegt. Damals schätzte man die Grösse der Begräbnisstätte auf etwa 10 mal 20 Meter. Als 1937 das Zeughaus dem neuen Kollegiengebäudes wich, kamen weitere Gräber mit 150 Skeletten und 10 Grabsteine und 25 Grabsteinfragmente ans Licht. [14]

Die Gebeine von 53 Personen wurden wissenschaftlich untersucht. Danach übergab man sie der Jüdischen Gemeinde zur Neubestattung auf dem 1903 eingeweihten Israelitischen Friedhof an der Theodor Herzl-Strasse. Ein Grabmonument erinnert bis heute an die umgebetteten Toten. Sie wurden am 13. Juli 1937 in Anwesenheit des Basler Gemeiderabbiners Dr. Arthur Weil (1880-1959) in einem gemeinsamen Grab beigesetzt. Man wahrte respektvoll die jüdischen Traditonen. [15]

das gemeinschaftsgrab der ersten gemeinde auf dem israelitischen friedhof von basel

Das Gemeinschaftsgrab auf dem Israelitischen Friedhof von Basel, wo 1937 die Gebeine vom Friedhof der ersten jüdischen Gemeinde bestattet wurden so wie später jene die 2002/03 entdeckt wurden.

Die beim Bau des Kollegiengebäudes entdeckten Toten erfuhren in zu einer Zeit Wiedergutmachung, als in Deutschland Hitlers verbrecherische Vernichtungspläne an den Juden bereits in Gang kamen. Die wechselhafte Leidensgeschichte der Religionsgeminschaft schlug quasi einen Bogen vom Pest-Pogrom von 1349 zu den Abgründen des Holocaust unter der Herrschaft der Nationalsozialisten. Erst nach 1800 sollte in Basel eine dauerhafte jüdische Gemeinde entstehen.

Im Schosse dieser Gemeinde fand am 3. Juni 2003 auch die Wiederbeisetzung der menschlichen Überreste statt, die bei den Ausgrabungen im Winter 2002/03 entdeckt wurde. Die Grabung war von einer bis New York reichenden Debatte um den Umgang mit den Bestattungen begleitet. Bodenforschung und Gemeinde fanden gemeinsam einen Weg, die Gebeine wissenschaftlich zu untersuchen um sie danach angemessen beim Sammelgrab von 1937 der Erde zu übergeben. [16]

Grabsteinfunde im Laufe der Jahrhunderte

Entlang der inneren Stadtmauer finden sich bis heute jüdische Grabsteine oder Fragmente als Relikte der ausgelöschten mittelalterlichen Gemeinde. So etwa 1984 vier Exemplare am St.Alban-Graben, wo noch im 17. Jahrhundert 75 Stück sichtbar waren (von über 750 in der gesamten damals erhaltenen Stadtmauer Grossbasels) [17] Im Laufe der Zeit geborgene Steine gingen in den Fundus des Historischen Museums und des Jüdischen Museums über, wo sie seither bewahrt werden.

Ein besonders interessantes Fundstück kam der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt 2023 in die Hände. Bei Arbeiten zur Unterkellerung der alten Gewerbeschule am Petersgraben kam im Bereich der einstigen Kirche des Klosters Gnadental das Teil eines jüdischen Grabsteines an den Tag. Das Steinfragment in der unmittelbaren Nähe des einstigen Friedhofes war offenbar nie in die nahe Stadtmauer eingebaut worden. Es hat das Umfeld des Grabes wohl nie verlassen.

Das Bruchstück stammte von einem sorgfältig gefertigten Stein und berichtet mit seinem Textfragment von Levi dem Sohn eines unbekannten Herrn. Die Beschaffenheit des Fundstücks lässt die Hoffnung zu, dass weitere Trümmerstücke dieses Grabsteins noch im Boden ruhen könnten. Vielleicht vereinigt sich in Zukunft irgendwann der ganze Stein mit seiner Inschrift zu einem vollständigen Zeugen der ersten Jüdischen Gemeinde Basels und der Zerstörung ihres Friedhofes 1348/49.

blick vom stachelschuetzenhaus auf uni-kollegium und spalengraben

Partie des Kollgienhauses der Universität zum Spalengraben hin. Auch hier, unweit des einstigen Spalengottesackers beim Botanischen Garten, fanden sich bei Aushubarbeiten 1937 mittelalterliche jüdische Gräber.

Zusammenfassung

Basel hatte bereits im Hochmittelalter eine kleine jüdische Gemeinde. Diese verfügte ausserhalb der Stadtmauer zu Spalen über einen 1264 erstmals erwähnten eigenen Friedhof. Dieser bot einen Bestattungsplatz der den Gebräuchen und Traditionen gerecht wurde. Anders als auf den christlichen Friedhöfen war ein jüdisches Grab für die Ewigkeit bestimmt und die Totenruhe durfte nicht durch eine spätere Aufhebung gestört werden. Hier wurde bis in die 1340er Jahre beigesetzt.

Da der den Juden für ihren Friedhof zugestandene Platz beschränkt war, wurde er sorgsam genutzt. Ausgrabungen brachten bis tief hinab reichenden Gräber in mehreren Schichten übereinander an den Tag. Auch unterschieden die Grabsteine sich von den christlichen Gegenstücken. Viele entdeckte Exemplare berichten mit ihren Inschriften von Verstorbenen, die auf einem kirchlichen Basler Friedhof kaum einen Stein sondern nur ein schlichtes Grab erhalten hätten.

Die Juden waren im Mittelalter ständiger Ausgrenzung ausgesetzt, wovon auch der Friedhof am Rand der Stadt zeugt. Mindestens zwei Grabinschriften überliefern Rabbiner die gewaltsam ums Leben kamen. Auch der Friedhof selbst wurde im Vorfeld der nahenden Pest das Opfer des weit verbreiteten Antisemitismus. Zu Weihnachten 1348 zerstörte ein aufgehetzter Mob den Bestattungsplatz. Einen Monat später wurde die jüdische Gemeinde durch Massenmord ausgelöscht.

An der Stelle des jüdischen Friedhofs entstand später ein Zeughaus. Nach dessen Abriss 1936 errichtete man dort das Kollegienhaus der Universität. Bei dessen Bau wurden 1937 Teile des Friedhofs freigelegt und archäologisch untersucht. Selbes geschah bei Umbauten 2002/03, was viel Wissen zur Gemeinde brachte. Eine wichtige Quelle sind auch die diversen Grabsteine; nach 1348 oft umgenutzt und später durch die Forschung geborgen wurden (der vorerst letzte 2023).




Beitrag erstellt 04.07.01 | überarbeitet 07.05.24

Anmerkungen:

[1] R. Wackernagel / R. Thommen, Urkunde 435, publiziert in Urkundenbuch der Stadt Basel, Band 1, Basel, 1890, Seiten 318 bis 319

[2] T. Nordemann, Abschnitt "1. Die erste Gemeinde bis 1349", in Kapitel "I Die beiden mittelalterlichen Judengemeinden in Basel, publiziert in Zur Geschichte der Juden in Basel, Basel, 1955, Seite 8 (falsche Datierung 1104), so wie

K. Guth-Dreyfus, Beitrag "Neue Grabsteinfunde in Basel", im Jahresbericht der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt 1984, publiziert in Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Band 85, Basel, 1985, Seite 333, Anmerkung 244 (zur fehlerhaften Datierung), und

W. Meyer, Unterabschnitt "Anfänge jüdischer Siedlung in Basel", in Abschnitt "Benötigt, geduldet, verachtet und verfolgt. Zur Geschichte der Juden in Basel zwischen 1200 und 1800", publiziert in Acht Jahrhunderte Juden in Basel, Basel, 2005, Seite 17 (zur korrekten Datierung 1303/04)

[3] C.H. Baer, Unterabschnitt 3 "Die Grabsteine", in Abschnitt "Die Basler Judenfriedhöfe", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt, Band 3, Basel, 1941, Seite 38, Anmerkung 1

[4] R. Wackernagel / R. Thommen, Urkunde 435, publiziert in Urkundenbuch der Stadt Basel, Band 1, Basel, 1890, Seiten 318 bis 319, Nennung "hortum", so wie

M. Ginsburger, Beitrag "Die Juden in Basel", publiziert in Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Band 8, Basel, 1909, Seite 333

[5] T. Nordemann, Abschnitt "1. Die erste Gemeinde bis 1349", in Kapitel "I Die beiden mittelalterlichen Judengemeinden in Basel, publiziert in Zur Geschichte der Juden in Basel, Basel, 1955, Seite 16

[6] P. Bloesch, Zusatz 2 11. Februar, Kalendar mit Jahrzeiten- und anderen Präsenzeinträgen, Das Anniversarienbuch des Basler Domstifts (Liber vite Ecclesie Basiliensis), Quellen und Forschungen zur Basler Geschichte, Band 7/II, Basel, herausgegeben vom Staatsarchiv Basel-Stadt, Kommissionsverlag Friedrich Reinhardt AG, Basel, 1975, Seite 98, Nennung "orto"

[7] C. Adler / C.P. Matt, Abschnitt "6. Das Friedhofsareal und seine spätere Nutzung", publiziert in Der mittelalterliche Friedhof der ersten jüdischen Gemeinde in Basel, Materialhefte zur Archäologie, Heft 21, Basel, 2010, Seite 21

[8] P. Bloesch, Zusatz 2 11. Februar, Kalendar mit Jahrzeiten- und anderen Präsenzeinträgen, Das Anniversarienbuch des Basler Domstifts (Liber vite Ecclesie Basiliensis), Quellen und Forschungen zur Basler Geschichte, Band 7/II, Basel, herausgegeben vom Staatsarchiv Basel-Stadt, Kommissionsverlag Friedrich Reinhardt AG, Basel, 1975, Seite 98 so wie

K. Guth-Dreyfus, Beitrag "Neue Grabsteinfunde in Basel", im Jahresbericht der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt 1984, publiziert in Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Band 85, Basel, 1985, Seite 332, Anmerkung 243 (zur Zuordnung der Ortsangabe "super Arsclaf")

[9] C.H. Baer, Unterabschnitt 3 "Die Grabsteine", in Abschnitt "Die Basler Judenfriedhöfe", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt, Band 3, Basel, 1941, Seite 38, Anmerkungen 2, 3, 4 und 5

[10] C. Adler / C.P. Matt, Zusammenfassung, publiziert in Der mittelalterliche Friedhof der ersten jüdischen Gemeinde in Basel, Materialhefte zur Archäologie, Heft 21, Basel, 2010, Seiten 69 und 70

[11] C.H. Baer, Unterabschnitt 3 "Die Grabsteine", in Abschnitt "Die Basler Judenfriedhöfe", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt, Band 3, Basel, 1941, Seite 39, Anmerkung 2

[12] C.H. Baer, Unterabschnitt 3 "Die Grabsteine", in Abschnitt "Die Basler Judenfriedhöfe", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt, Band 3, Basel, 1941, Seite 39/40, Anmerkung 4

[13]C. Wurstisen, 11. Kapitel, 3. Buch, publiziert in Bassler Chronick, Basel, 1580, Seiten 170 und 171

[14]C. Adler / C.P. Matt, Abschnitt "11. Ausgrabungen Bay 1937", publiziert in Der mittelalterliche Friedhof der ersten jüdischen Gemeinde in Basel, Materialhefte zur Archäologie, Heft 21, Basel, 2010, Seiten 57 bis 58

[15] C. Adler / C.P. Matt, Zusammenfassung, publiziert in Der mittelalterliche Friedhof der ersten jüdischen Gemeinde in Basel, Materialhefte zur Archäologie, Heft 21, Basel, 2010, Seiten 69 und 70

[16] C. Adler / C.P. Matt, Abschnitt "4. Die Wiederbestattungen der Jahre 1937 und 2003", publiziert in Der mittelalterliche Friedhof der ersten jüdischen Gemeinde in Basel, Materialhefte zur Archäologie, Heft 21, Basel, 2010, Seite 17

[17] K. Guth-Dreyfus, Beitrag "Neue Grabsteinfunde in Basel", im Jahresbericht der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt 1984, publiziert in Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Band 85, Basel, 1985, Seite 332 (Funde 1984) und 334 (sichtbare Steine 1658)


Quellen:

Cornelia Adler / Christoph Philipp Matt, Der mittelalterliche Friedhof der ersten jüdischen Gemeinde in Basel, Materialhefte zur Archäologie, Heft 21, herausgegeben von der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 2010, ISBN 978-3-905098-49-5, ISSN 1424-7798, Seiten 21

Cornelia Adler / Christoph Philipp Matt / Lieselotte Meyer, Ausgrabungen und Funde im Jahr 2003, 2002/38 Petersplatz 1 (Kollegiengebäude der Universität), publiziert im Jahresbericht 2003 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, herausgegeben von der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 2005, ISBN 3-905098-41-5, ISSN 1424-4535, Seiten 41 bis 46

Casimir Hermann Baer, "Die Basler Judenfriedhöfe", publiziert in Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt, Band 3, herausgegeben von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Birkhäuser Verlag, Basel, 1941, Seiten 36 bis 40

Paul Bloesch, Das Anniversarienbuch des Basler Domstifts (Liber vite Ecclesie Basiliensis), Quellen und Forschungen zur Basler Geschichte, Band 7/II (Textband) herausgegeben vom Staatsarchiv des Kantons Basel-Stadt, Kommissionsverlag Friedrich Reinhardt AG, Basel, 1975, Seite 98

Moses Ginsburger, Beitrag "Die Juden in Basel", publiziert in Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Band 8, herausgegeben von der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft, Verlag der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft, Basel, 1909, Seite 316 bis 336

Katia Guth-Dreyfus, Beitrag "Neue Grabsteinfunde in Basel", im Jahresbericht der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt 1984, publiziert in Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Band 85, herausgegeben von der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft zu Basel, Verlag der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft zu Basel, Basel, 1985, Seite 333, Anmerkung 244

Werner Meyer, Beitrag "Benötigt, geduldet, verachtet und verfolgt", publiziert in Acht Jahrhunderte Juden in Basel, herausgegeben von Heiko Haumann, Schwabe Verlag, Basel, 2005, ISBN 3-7965-2131-2, Seiten 21 (Friedhof) und 25 bis 28 (Judenverfolgung)

Theodor Nordemann, Zur Geschichte der Juden in Basel, o.V., Basel, 1955, Seiten 8 und 16

Rudolf Wackernagel/Rudolf Thommen, Urkundenbuch der Stadt Basel, Band 1, herausgegeben von der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft zu Basel, C.Detloffs Buchhandlung, Basel, 1890, Seite 318 bis 319

Christian Wurstisen, Bassler Chronick, Sebastian Henricpetri, Basel, 1580, Seiten 170 bis 171

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