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Elisabethenstrasse und Vorstadt zu Spitalschüren
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Von den Vorstädten die im Mittelalter vor der inneren Stadtmauer Basels entstanden, lebt die Erinnerung an die meisten in diversen Strassennamen fort. Einige sind heute wiederum in Vergessenheit geraten, so zum Beispiel die Vorstadt "zu Spitalschüren" (auch "Spittelschüren"). Sie schob sich einst zwischen die Vorstädte Aeschen und Steinen und erstreckte entlang der heutigen Elisabethenstrasse. Aus dem Jahr 1475 ist eine Beschreibung vom Umfang der Vorstadt überliefert:

"... by dem Wasserfluss, so da flusset von dem brunnen by der privaten zu Eschemertor, und got hinus unz zum spittelhofe an der ringkmuren, der selb hoff hort och darinn, un da dannen wider harinn bis an Hug Schlatters huse dasselb Huglin Schlatters huss ouch darinn, und dann wider harin bis an das ortshuss gegen der obgestimpten privaten, so da endet uf der frowen an den Steinen bichtvatter huss..."
[1]

Ihren Namen hatte die Vorstadt dem 1265 erstmals erwähnten städtischen Spital an der Freien Strasse zu verdanken. Im 13./14. Jahrhundert war das Areal um die Elisabethenstrasse noch weitgehend unbebautes offenes Land. Zu dieser Zeit besass das Spital dort einen Hof der Spitalschüre genannt wurde. Er befand sich im Gebiet der heutigen Wallstrasse und wurde 1859/60 abgerissen. Laut dem Lokalhistoriker Daniel Albert Fechter (1805-1876) gab es dort ein Tor einer Befestigung.

Fechter zitiert aus historischen Dokumenten zum einem für das Jahr 1335: "...ante protam dictam des Spital schürentor...". Zum anderen nennt er für 1346: "...ante portam dictam ze spitalsschüren...". In beiden Fällen ist die Rede von einem Tor. Dieses nimmt offenbar mit seinem Namen Bezug auf die nahegelegene Spitalschüre. Unglücklicherweise liess sich bis heute nicht nachweisen, aus welchen Quellen Fechter diese Informationen in einer Publikation 1856
[2] wiedergab.

Fechter spricht hier auf eine Befestigung an, wie sie Vorstädte vor der Basler Stadtmauer oft hatten um sich selbst zu schützen. Erst nach dem Erdbeben von 1356, entstand im Zuge des Wiederaufbaus eine neue Stadtmauer, die auch die Vorstädte mit einbezog. Demnach hätte bereits um 1335 eine mit Befestigung versehene Vorstadt entlang der heutigen Elisabethenstrasse existiert. Die "vorstat zue Spitalschüren" erscheint belegbar in der Wachtordnung aus dem Jahr 1374.
[3]

Der somit für das 14. Jahrhundert nachweisbare Name der Vorstadt verrät etwas über den Hof des Spitals. Das im Jahr 1301 erstmals erwähnte Gotteshaus St.Elisabethen, das vermutlich zu Beginn eine Kapelle des nahen Spitalfriedhofs war, hatte noch keine grosse Bedeutung. Der dominierende Punkt der Gegend scheint in jenen Tagen die Spitalschüre und nicht das Gotteshaus gewesen zu sein. Erst viel später begann der Name der Kirche jenen des Gehöfts als Ortsangabe zu verdrängen.

elisabethenstrasse um 1640

Die Elisabethenstrasse (rot) um 1640. Auf der Höhe gelegen die Spitalschüren (1). Brunnen am Klosterberg (2) und Elisabethenkirche (3). Die alte Strasse ins Leimental endete seit spätestens 1422 an der neuen Stadtmauer beim zugemauerten früheren Tor, (A) womit die Vorstadt zur Sackgasse wurde. Der Friedhof entstand 1817/45 auf dem freien Gelände des Spitalhofs (B)

Die Vorstadtbefestigung

Es ist denkbar, dass die Spitalschüre bereits im ausgehenden 13. Jahrhundert im Besitz des Spitals war und den Namen der Siedlung schon früh prägte. Auch wenn die Informationen Fechters mangels Kenntnis über die originalen Quellen mit Vorsicht zu geniessen sind, kann man für das 14. Jahrhundert von einer gewachsenen Vorstadt entlang der heutigen Elisabethenstrasse ausgehen. Das Tor bei der Spitalschüre wird konkret im Zusammenhang mit der neuen Stadtmauer erwähnt.

Diese nach 1356 erbaute Mauer orientierte sich an manchen Punkten an Teilen der älteren Vorstadtbefestigungen. Ein Verzeichnis von auf Mauertürmen postierten Wurfgeschützen, sogenannte "Springolfe", listete im Jahr 1387 als Geschützveranwortlichen auch "Item Ernin in der Wissengasse zuo dem springolf uff dem thor zu spitalschueren" auf.
[4] Das Tor existierte also zu dieser Zeit noch. Allerdings sollte es bald seine Funktion verlieren und zu einem schlichten Turm werden.

Der Geschichtsforscher Christian Adolf Müller (1903-1974) publizierte im Jahr 1955 eine Theorie zum Verlauf der Vorstadtmauer in der Elisabethen. Er gestand ein, dass ein Nachweis schwer sei. Möglich hielt er aber einen Anschluss an Mauer der Aeschenvorstadt mit einem Mauerverlauf durch die Sternengasse und weiter zur Elisabethenstrasse. Als Indiz dafür könnte nach Müller der sonderbare Knick in der Sternengasse sein, an dessen Stelle ein starker Wehrturm vorstellbar wäre.
[5]

Demnach müsste sich diese Mauer bis zur Höhe der Wallstrasse hingezogen haben. Dort hätte dann das Tor bei der Spitalschüre die Strasse überspannt. Jenseits der heutigen Elisabethenstrasse vermutete Müller, dass die Mauer die Häuser am Talhang mit einschloss um eventuell auf Höhe der heutigen Liegenschaften Elisabethenstrasse 34/36 einen Knick zu beschreiben und hinab Richtung des Klosterbergs und des Birsig zu streben.
[6] Diese Vermutungen sind allerdings heute unbelegt.

Fachleute vermuten dass das Spitalschürentor am oberen Eingang der Elisabethenstrasse stand, und gehen davon aus dass es eventuell im späten 14. Jahrhundert zugemauert wurde. Unsicher ist wann es abgerissen wurde. Auch wurden bislang keine Reste davon ausgegraben.
[7] Eventuell bringt die kommende Umgestaltung der Elisabethenstrasse neue Erkenntnisse, falls dabei tief genug in den Boden eingegriffen wird. Die Schliessung des Tores hatte Folgen für die Vorstadt.

Von den Bewohnern der Vorstadt

Für das Jahr 1422 steht fest, dass es kein Tor mehr gab bei der Spitalschüre.
[8] Mit dem Bau der neuen Stadtmauer und der Schliessung des Tors wurde die bedeutsame Strasse ins Leimental, an der entlang die Vorstadt gewachsen war, zur Sackgasse gemacht. Die Vorstadt war ihres Lebensnervs beraubt. Nunmehr galt sie als drittklassig und abgelegen. Ein Beleg für diesen Niedergang ist ein Erlass aus dem Jahr 1480, der den Basler Prostituierten Randgebiete für ihr Gewerbe zuteilte:

"...Item was lichtfertiger frouwen in der rechten stat sesshaft sind, deren wandel und wesen den nachpuren und der erberkeit undlidlich ist ze gestatten, daz die sich an der enden eins hussheblich setzen oder von der statt tuon sollen, nemlichen uff den Kolenberg, zur luse, in die maletzgassen oder gen spittelschueren..."
[9]

Die Vorstadt zu Spitalschüren galt demnach als ein Quartier wo sich niemand an verjagten Dirnen stören konnten. Die Basler Obrigkeit nutzte die Gegend als einen Abschiebungsort. Dazu passen die Zahlen aus einem Steuerverzeichnis von 1454. Nur wenige Leute hier waren einigermassen wohlhabend. Unter ihnen an der Spitze Adelheid Schützin mit einem Vermögen von rund 450 Gulden. Die damals reichste Frau Basels, die Witwe Zibol am Rheinsprung, versteuerte zum Vergleich 12600 Gulden.

Mit 50 Gulden Vermögen rangierte im Mittelfeld der Vorstadt Heinrich Tröler, der Küfer zur Spitalschüren. Die meisten Leute zählten aber mit einem steuerbaren Vermögen zwischen 0 und 10 Gulden zur Schicht der Armen. Zu jenen mit weniger als 10 Gulden zählte auch Bürckli von Neukirch.
[10] Er ist interessant weil er als Hirt zu Spitalschüren bezeichnet wird. Wie der bereits erwähnte Küfer Tröler dürfte auch Bürckli ein Bediensteter des Hofes des Spitals gewesen sein.

Die umfangreiche Gutswirtschaft der Spitalschüre genoss ein Privileg welches sonst nur Vorstädten vorbehalten war. Sie durfte mit einem eigenen Hirten Vieh auf die Weiden vor der Stadt treiben lassen.
[11] Die Vorstädte beriefen für die Aufgabe jeweils eigene Hirten, während die Spitalschüre Anrecht auf einen eigenen hatte, hier also Bürckli. Handwerk fand man in der Vorstadt zu Spitalschüre wenig. Die meisten Leute lebten hier von der Landwirtschaft und dem Rebbau an der Kante zur Armut.

elisabethenstrasse 1956

Die Liegenschaften Elisabethenstrasse 1 bis 9. Die Aufnahme mit den kleinen historischen Häuser machte Lukas M. Stöcklin kurz vor deren Abriss um 1956. Heute stehen an dieser Stelle Neubauten. An die Reste der alten Elisabethen erinnert nichts mehr.

Konflikte mit dem Nachbarn

Die Nachbarn in der Aeschenvorstadt lebten glücklicher. Seit das Tor bei der Spitalschüre vermauert war, flossen mit dem Durchgangsverkehr die Einnahmen für Wirte und Handwerker in die Aeschen. Derweil verarmten die Leute rund um die Spitalschüre. Konflike blieben nicht aus. Zur Bewachung der Stadtmauer die ihnen den Niedergang gebracht hatte, mussten sich gemäss Wachtordnung von 1397 die Leute mit den Nachbarn aus der Aeschen zusammenschliessen. Das war erniedrigend.

Üblicherweise sorgte jede Vorstadt für die Sicherheit ihres Mauerabschnitts. Aber offenbar scheint dies in der Spitalschüren nicht funktioniert zu haben. Daher wurden sie quasi unter die Aufsicht der Vorstadtgesellschaft zum Rupf aus der Aeschen gestellt. Die gemeinsame Arbeit lief derart unbefriedigend, dass die Männer später der Gesellschaft der Steinenvorstadt unterstellt wurden. Doch der Streit auf den Wehrtürmen mit den Leuten aus der Aeschen ging weiter.

Man könnte von einer Intimfeindschaft reden, die ihre Nahrung aus sozialen Unterschieden und Missgunst zog. Die sich mehrenden Zerwürfnisse der beiden Vorstädte gingen so weit, dass sie eine Schwächung des Wehrwesens bedeuteten. Diese wollte sich Basel während des Burgunderkrieges nicht länger leisten, so dass Oberstzunftmeister Heinrich Iselin (gestorben nach 1490) mit einem Ratsherrn im Jahr 1475 versuchte zu schlichten und schliesslich die Verhältnisse neu regelte.

Das Resultat war der komplette Verlust der Selbständigkeit für die Vorstadt zu Spitalschüren. Ihre vorher einigermassen unabhängige Gesellschaft wurde derjenigen der Aeschenvorstadt eingegliedert. Fortan vertrat die dominierende Gesellschaft zum Rupf beide Vorstädte. Zum Ausgleich wurde den weitgehend mittellosen Leuten zu Spitalschüren der alle Jahre fällige Mitgliederbeitrag zur vereinigten Vorstadtgesellschaft erlassen. Ein Privileg das im Jahr 1611 aufgehoben wurde.
[12]

Brunnen

Das zu Beginn dieses Aufsatzes erwähnte Zitat von 1475 zur Beschreibung der Vorstadt, nennt einen "Wasserfluss" der sich vom inneren Aeschentor (an der oberen Freien Strasse) bis hinauf zur Ringmauer beim Spittelhof (Spittelschüre) hinzog. Zweifellos ist damit die Wasserleitung des Münsterbrunnwerks gemeint. Heinrich von Neuenburg (gestorben 1274) ordnete als Bischof von Basel im November 1266 an, Wasser von einer Quelle in Binningen auf den Münsterhügel leiten.
[13]

Im Bereich des Spitalschürentors gab es diese Wasserleitung bereits als die Vorstadt noch nicht in die Stadtmauer eingeschlossen war. Als später das Tor verschlossen wurde, blieb die Wasserleitung für den Münsterhügel weiterhin bestehen. Mit einem Siphon überwand das Wasser um 1500 den Graben vor der mittlerweile errichteten Stadtmauer. Die modernisierte Wasserleitung durchfloss, bis sie 1954 aufgegeben wurde, die ehemalige Vorstadt entlang der Elisabethenstrasse.
[14]

Brunnmeister Hans Zschan (gestorben 1525) erstellte im Jahr 1491 ein Inventar der Basler Wasserleitungen. Der Brunnen bei der Spitalschüre sei seiner Meinung nach vermutlich bereits beim Bau des Münsterbrunnwerks entstanden.
[15] Wichtiger für die Vorstadt dürfte hingegen der zentral gelegene Brunnen am oberen Klosterberg gewesen sein. Ein Stich von Matthäus Merian dem Älteren (1593-1650) zeigt diesen Brunnen im 17. Jahrhundert mit zwei Röhren und einem viereckigen Trog.

Für die Wasserversorgung der Haushalte in der Vorstadt zu Spitalschüren dürfte dieser Brunnen von grosser Bedeutung gewesen sein. Durch seine Lage mag er auch als Treffpunkt und Plattform für Kommunikation fungiert haben. Im 19. Jahrhundert fiel er der Korrektion der Elisabethenstrasse zum Opfer. In der Nähe seines alten Platzes wurde am 28. März 1862 der heute noch bestehende Elisabethenbrunnen mit der Skulptur von Rudolf Heinrich Meili (1827-1882) eingeweiht.
[16]

elisabethenbrunnen

Der 1862 eingeweihte Elisabethenbrunnen von Rudolf Heinrich Meili am oberen Klosterberg, gegenüber des Hauses zum Kleinen Kirschgarten an der Elisabethenstrasse. Er ist der Nachfolger eines früheren Quartierbrunnens.

Kirche und Kirschgarten

Das Gotteshaus St.Elisabethen erscheint urkundlich 1301. Damals hatte die Kapelle, wie bereits erwähnt, noch keine besondere Bedeutung. Dreissig Jahre später ist zu erfahren dass sie St.Ulrich an der Rittergasse unterstellt war. Nur langsam wuchs daraus jene Kirche, die nach dem Neubau von 1516 das Gewicht bekam um die Vorstadt zu Spitalschüren zu prägen. Im Jahr 1610 wird die Strasse erstmals als "Zuo S.Elsbethen" erwähnt. 1861 wird der Name Elisabethenstrasse offiziell.
[17]

Das heutige Gotteshaus wurde 1857/65 nach einem Entwurf des Architekten Ferdinand Stadler (1813-1870) erbaut. Die neugotische Elisabethenkirche war eine Stiftung von Christoph Merian (1800-1858) und dominiert mit ihrem 72 Meter hohen Turm die Elisabethenstrasse. Das zweite herausragende Baudenkmal an der Strasse ist die Liegenschaft zum Kirschgarten, Elisabethenstrasse 27. Johann Ulrich Büchel (1753-1792) entwarf den 1780 vollendeten Bau in aufwendigem aber klarem Stil.

Bauherr Johann Rudolf Burckhardt (1750-1813) hatte bei dem ambitionierten Projekt allerdings die Kosten unterschätzt. So konnten zwar die Wohnräume im zweiten Stock realisiert werden. Hingegen kamen die repräsentativen Räume im ersten Stock nicht über die Planung hinaus. 1917 in Staatsbesitz gelangt, wurde 1951 darin ein Wohnmuseum eröffnet, in dem unter anderem die Ausstattung mehrer historischer Räume aus dem 1934 abgebrochenen Segerhof überlebte.

Die Elisabethen im 19. Jahrhundert

Basel wurde 1814 von einer Typhusepidemie heimgesucht die viele Menschenleben forderte. Die auf das Mittelalter zurückgehenden Kirchhöfe waren oft schon zuvor an ihre Grenzen gestossen. Es war kaum noch Platz für die vielen Toten der Seuche. Auch ging in der Bevölkerung die Furcht um, dass die Leichen der Verstorbenen noch immer ansteckend sein könnten. Die Massengräber auf den Kirchhöfen mitten in den Basler Wohnquartieren wurden als Gefahr betrachtet.

Im April 1814, noch während der Epidemie, wurde aus der Münstergemeinde der Gedanke vorgebracht, auf dem Gelände gegenüber der Spitalscheune einen neuen Friedhof anzulegen. Dies weil der von ihr genutzte Kirchhof von St.Martin überfüllt war.
[18] Der vorgeschlagene Platz war unbebautes Rebareal der Spitalschüren und lag innerhalb der Stadtmauer. Bis ins 19. Jahrhundert war der obere Teil der Elisabethenstrasse abgelegen genug, um dort Raum für einen neuen Friedhof zu bieten.

Daraus spricht einiges über das Elisabethenquartier. Tatsächlich gab es dort im heutigen Bereich Wallstrasse - Aeschengraben bei der Spitalschüren viel offenes Gelände das Spitalgarten genannt wurde. In der oberen Elisabethenstrasse wurden seinerzeit die Hausreihen allmählich dünner und das Ende der Stadt begann. Es ist gewiss kein Zufall, dass eben dort auch die beiden Häuslein (ehemals Haus Nr.49
[19]) lagen in denen Peter Mengis (1769-1856) mit seiner Schwester wohnte.

Mengis war der letzte städtische Henker und hatte dieses Amt von seinem Vater geerbt. 1819 führte er auf dem Richtplatz vor dem Steinentor die letzte Basler Hinrichtung durch. 1838 trat er von seinem Amt zurück. Er verliess die Dienstwohnung der Basler Scharfrichter auf dem Kohlenberg und zog in die Elisabethen. Der zierliche stille Mann in seiner altmodischen Kleidung mit Kniehosen und Schnallenschuhen war ein ehrfürchtig bestauntes Kuriosum an der Elisabethenstrasse.
[20]

Zwar war er nicht mehr von jener Ächtung betroffen, die noch im Mittelalter einen Henker bis an sein Grab verfolgte. Dennoch war seine Wohnung auch ein Ort der Abgeschiedenheit; wo er wenige Nachbarn hatte. Blickte Mengis aus dem Hinterfenster, sah er vor sich nur Gräber. Dort erstreckte sich nämlich mittlerweile der im 1844/45 erweiterte Friedhof der Münstergemeinde. Dieser war 1817 eröffnet und hatte der Elisabethenstrasse eine besondere Art des Verkehrs gebracht.

Die Strasse wurde von den Trauerzügen genutzt, und die waren je nach Vermögen und Stand der verstorbenen Person unterschiedlich gross. Ein besonderes Schauspiel bot sich jeweils wenn ein Soldat der Standestruppe starb, die im alten Steinenkloster ihre Kaserne hatte. Der Tote wurde von seinen Kameraden mit gesenktem Gewehr in gemessenem Schritt begleitet. Voran ging ein Tambour mit schwarz verhängter Trommel, und in der der Elisabethen ertönte gedämpfter Trommelschlag.
[21]

Ein neues Bewusstsein

War die Einrichtung des Friedhofs noch relativ problemlos zu realisieren, bereitete dessen Erweiterung um 1844/45 mehr Mühe. Die Anwohner wehrten sich bereits im Vorfeld gegen das Vorhaben. Sie fürchteten einen Wertverlust ihrer Liegenschaften. Ebenso wurde erneut das Argument vorgebracht, dass ein Friedhof (mit den verwesenden Leichen) der Gesundheit schaden könnte.
[22] Interessant ist jedoch ein Kritikpunkt der auf ein erwachendes neues Bewusstsein schliessen lässt.

Gegen den Friedhofsausbau wurde auch vorgebracht, dass das Elisabethenquartier in den letzten Jahren durch diverse Neubauten an Wert gewonnen habe. Würde sich die Bevölkerung Basels weiter vermehren (was auch neue Einwohner in die Elisabethen brächte), könnte das Quartier zu einem Schmuckstück der Stadt werden. Die Leute an der Elisabethenstrasse waren mittlerweile nicht länger Willens den im 15. Jahrhundert aufgezwungenen niedrigen Status weiter zu akzeptieren.

Der Friedhof wurde nicht wie gefordert vor die Stadtmauer verlegt sondern am bestehenden Ort vergrössert. Grosses Unbehagen bereitete Anwohnern das Projekt einer Leichenhalle. Man fürchtete dass von an Krankheiten verstorbenen Toten Ansteckungsgefahr ausging solange sie nicht im Boden ruhten. Die Pläne wurden geändert, und so steht die seit 2011 als Cafeteria genutzte Leichenhalle seit ihrer Einweihung im Dezember 1849 ganz oben an der Strasse - möglichst weit weg.

leichenhalle bei der elisabethenanlage

Die alte Leichenhalle des 1817 angelegten Friedhofs. Seit 2011 beherbergt die einst gefürchtete Liegenschaft an der Elisabethenstrasse 59 im heutigen De Wette Park die Restauration Caffè Kultur Bar zum Kuss. (Aufnahme 2002)

Verkehrsfragen

Die seit spätestens dem 15. Jahrhundert abgeschnittene Hauptstrasse des Quartiers bekam durch die Eisenbahn neue Bedeutung. Einem 1854 eröffneten provisorischen Bahnhof der Schweizerischen Centralbahn vor dem Aeschentor folgte das Projekt eines definitiven Bahnhofs vor der Elisabethenschanze. War das Provisorium an der Langen Gasse noch leicht durch die Aeschenvorstadt zu erreichen, bot nun die Elisabethenstrasse die kürzeste Verbindung zum neuen Bahnhof vor der Stadtmauer.

Schon im Februar des Jahres 1855 wurde an einer Grossratssitzung der Antrag gestellt, ein neues Stadttor bei der Elisabethenschanze zu erstellen. Dieser neue Stadtausgang hätte der schwer vom Verkehr genutzten Aeschenvorstadt Entlastung bringen sollen.
[23] Der Vorschlag wurde vorerst nicht umgesetzt. Die Ironie in diesem Gedanken bestand darin, dass eben der Verkehr im Spätmittelalter die Aeschen begünstigt hatte während die verkehrslose Spitalschüren verarmte.

Einige Monate bevor mit dem Bau des neuen Bahnhofs begonnen wurde, entstand am Ende der Strasse im Oktober 1858 ein Zugang. [24] Rund 450 Jahre hatte das Quartier ein Dasein als Sackgasse gefristet. Nun war wieder Durchgangsverkehr möglich. Das neue Tor existierte nur kurz. Mit dem Abriss der Stadtmauer 1861/62 an dieser Stelle verschwand es.
[24] Zugleich wurde das Quartier nun ganz dem Umland geöffnet. Die ehemalige Vorstadt zu Spitalschüren war in der Neuzeit angekommen.

Zusammenfassung

Die Anfänge des Quartiers an der Elisabethenstrasse gehen auf das 13./14. Jahrhundert zurück. An dieser Verbindungsstrasse ins Leimental lag eine im Jahr 1301 erstmals genannte Kapelle, die wohl zum Spitalfriedhof gehörte und aus der später die Elisabethenkirche erwuchs. Weiter oben, auf der Höhe gelegen, befand sich ein Hof des städtischen Spitals, genannt Spitalschüren. Dieser Hof sollte der Vorstadt den Namen geben, die sich entlang der Landstrasse entwickelte.

Der 1859/60 abgerissene Spitalhof befand sich im Bereich der heutigen Wallstrasse. Nicht belegte Informationen nennen für 1335 ein Tor einer Vorstadtbefestigung names "Spital schürentor", das in der Nähe des Hofes gelegen haben muss. Hinweise aus der Zeit nach dem Erdbeben von 1356 deuten darauf hin, dass es tatsächlich bereits länger eine eigentliche Vorstadt mit einer eigenen Befestigung gab. 1387 wird belegbar ein "thor zu spitalschueren" erwähnt.

Wie andere Vorstädte hat sich offenbar auch diese mit einer eigenen Mauer geschützt. Dies war notwendig, denn wie die Bezeichnung bereits sagt, lag die Siedlung vor der Stadt, und damit auch vor deren Stadtmauer. Erst nach dem Erdbeben von 1356 wurde eine neue Stadtmauer gebaut, welche auch die Vorstädte schützte. Für das Quartier um Spitalschüren brachte dieses Bauprojekt aber mehr Unheil als Segen. Vor 1422 wurde das Tor vermauert. Die Strasse wurde zur Sackgasse.

Nicht länger floss Verkehr durch die Vorstadt zu Spitalschüren, die nunmehr zum abgelegenen Quartier minderen Wertes wurde. Dies belegt eine städtische Weisung, welche das Quartier im Jahr 1480 als einen der Orte definierte, wo sich die aus dem Inneren der Stadt verjagten Prostituierte niederzulassen hatten. Die benachbarte Aeschenvorstadt hatte zur selben Zeit davon profitiert, dass sie mit ihrem Stadttor nun eine Hauptverkehrsader als Lebensstrang hatte.

Mit dem Verkehr kam für die Aeschen Verdienst, während dem nunmehr abgeschnittene Quartier zu Spitalschüren zur Hauptsache der wenig einträgliche Rebbau blieb. Eine Verarmung setzte ein. Die Ungleichheit zwischen den Nachbarn sorgte für Konfliktstoff, der sich etwa bei der militärischen Zusammenarbeit zur Mauerbewachung auswirkte. Wegen anhaltender Streitigkeiten wurde im Jahr 1475 das Quartier der Vorstadtgesellschaft zum Rupf aus der Aeschen unterstellt.

Damit verlor die bisher selbständige Vorstadt zu Spitalschüren ihre Eigenständigkeit und stand seit dieser Zeit unter der Aufsicht und Leitung ihrer ungeliebten Nachbarin. Neben dem Brunnen des Hofs des Spitals gab es an der Strasse im Quartier noch einen zweiten am oberen Klosterberg. Beide dieser Brunnen bezogen ihr Wasser aus der Leitung des Münsterbrunnwerks, welches schon seit dem 13. Jahrhundert eine Quelle in Binningen mit dem Münsterhügel verband.

Der Klosterbergbrunnen musste einer Strassenkorrektion im 19. Jahrhundert weichen, und wurde durch den 1862 eingeweihten Elisabethenbrunnen ersetzt. Zu den herausragenden Bauwerken des Quartiers gehören das Gotteshaus St.Elisabethen. Es wurde um 1516 neu gebaut und prägte mit der Zeit den Strassennamen, der für 1610 mit "Zuo S.Elsbethen" belegt ist. Die heutige Elisabethenkirche entstand 1857/65 in neugotischem Stil als Stiftung von Christoph Merian.

aktuelle ansicht elisabethenkirche

Die untere Elisabethenstrasse mit dem letzten erkennbaren historischen Haus in der Mitte (Elisabethenstrasse 6) und der Elisabethenkirche des 19. Jahrhunderts, die heute das Bild des Quartiers beherrscht.

Unweit der Kirche befindet sich die im 18. Jahrhundert erbaute Liegenschaft zum Kirschgarten. Der Bauherr, Johann Rudolf Burckhardt scheute keine Kosten bei ihrem Bau und überschätzte dabei seine Mittel. Daher konnten nicht alle Details nach den Plänen von Johann Ulrich Büchel umgesetzt werden. Seit 1917 gehört der Kirschgarten dem Staat. 1951 konnte darin ein Wohnmuseum eröffnet werden. Auf derselben Strassenseite wohnte weiter oben der letzte Basler Henker.

Peter Mengis hatte 1819 die letzte Hinrichtung Basels durchgeführt und sich 1838 aus seinem Amt zurückgezogen. Im ehemaligen Haus Elisabethenstrasse 49 lebte er bis zu seinem Tod 1856. Direkt hinter der Liegenschaft erstreckte sich seit seiner Erweiterung 1844/45 der Elisabethenfriedhof. Er wurde 1817 als neuer Begräbnisplatz der Münstergemeinde eingeweiht. Von ihm zeugt heute noch die 1849 eingerichtete Leichenhalle (seit 2011 als Cafeteria genutzt).

Das Projekt eines Bahnhofs vor der Elisabethenschanze brachte dem Elisabethenquartier ein eigenes Stadttor. Dort wo einst das alte Tor zugemauert wurde, brach man 1858 eine Lücke in die Stadtmauer. Durch diese konnte der 1860 eröffnete Centralbahnhof direkt über die Elisabethenstrasse rasch erreicht werden. Wenig später fiel die Stadtmauer endgültig, und die frühere Vorstadt zu Spitalschüren war aus ihrer Jahrhunderte währenden Abgeschiedenheit befreit.


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Interne Querverweise zur Elisabethen:

>> neue Elisabethenkirche

>> alte Elisabethenstrasse

>> Geschichte der Elisabethenanlage




Beitrag erstellt 21.06.11 / Korrektur Quellen 08.01.17

Anmerkungen:

[1] R. Thommen, Dokument Nummer 506, publiziert in Urkundenbuch der Stadt Basel, Band 8, Basel, 1901, Seiten 393 bis 395

[2] D. A. Fechter, Abschnitt "Das äussere Fridenthor und die neue Stadt - Eschemer-Vorstadt und Thor", in "Topographie mit Berücksichtigung der Cultur- und Sittengeschichte", publiziert in Basel im vierzehnten Jahrhundert, Basel, 1856, Seite 106

[3] G. Helmig / Ch. Ph. Matt, "Wachtordnung von 1374 (Ausschnitt)", im Quellenanhang des Beitrags "Inventar der Basler Stadtbefestigung - Planvorlage und Katalog, 1. Die landseitige Äussere Grossbasler Stadtmauer", publiziert im Jahresbericht 1989 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 1991, Seite 152, Spalte 2 (siehe K. Vischer-Merian, Henman Sevogel von Basel und sein Geschlecht, Basel, 1880, Seiten 69 bis 71)

[4] E. A. Gessler, Beitrag "Der Springolf, ein mittelalterliches Torosionsgeschütz", in publiziert in Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, 20. Band, 2. Heft, Basel, 1922, Seite 196

[5] C. A. Müller, Abschnitt "Selbständige Vorstadtmauern", publiziert in Die Stadtbefestigung von Basel, Teil 1, 133. Neujahrsblatt der GGG, Basel, 1955, Seite 35

[6] C. A. Müller, Abschnitt "Selbständige Vorstadtmauern", publiziert in Die Stadtbefestigung von Basel, Teil 1, 133. Neujahrsblatt der GGG, Basel, 1955, Seite 35

[7] G. Helmig / Ch. Ph. Matt, Unterabschnitt "G2: Spitalschürentor, Elisabetheneingang", in Abschnitt "a. Grossbasler Stadteingänge" in Teil "II: Katalog der landseitigen Äusseren Grossbasler Stadtbefestigungen", in Beitrag "Inventar der Basler Stadtbefestigung - Planvorlage und Katalog, 1. Die landseitige Äussere Grossbasler Stadtmauer", publiziert im Jahresbericht 1989 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 1991, Seiten 98 und 99, so wie Seite 80 (Plan)

[8] G. Helmig / Ch. Ph. Matt, Unterabschnitt "G2: Spitalschürentor, Elisabetheneingang", in Abschnitt "a. Grossbasler Stadteingänge" in Teil "II: Katalog der landseitigen Äusseren Grossbasler Stadtbefestigungen", in Beitrag "Inventar der Basler Stadtbefestigung - Planvorlage und Katalog, 1. Die landseitige Äussere Grossbasler Stadtmauer", publiziert im Jahresbericht 1989 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 1991, Seite 99, Spalte 1 so wie D. A. Fechter, Abschnitt "Das äussere Fridenthor und die neue Stadt - Eschemer-Vorstadt und Thor", in "Topographie mit Berücksichtigung der Cultur- und Sittengeschichte", publiziert in Basel im vierzehnten Jahrhundert, Basel, 1856, Seite 106

[9] J. Schnell, Urkunde 166 (Verweisung herumstreifender Dirnen), publiziert in Rechtsquellen von Basel, 1. Teil, Basel, 1856, Seite 203

[10] G. Schönberg, "Die Margzahlsteuer von 1453/54", in den Beilagen, publiziert in Finanzverhältnisse der Stadt Basel im XIV. und XV. Jahrhundert, Seiten 604 (Vermögen Witwe Zibol) so wie 625 bis 626 (Vermögen der Leute zu Elisabethen)

[11] R. Wackernagel, Kapitel 4 "Handel und Handwerk", 8. Buch, publiziert in Geschichte der Stadt Basel, Band 2/I, Basel, 1911, Seite 441

[12] M. Gasser / M. Härri, Unterabschnitt "Die E. Vorstadtgesellschaft zum Rupf", in Abschnitt "Stadt und Vorstadt entstehen", publiziert in Die Basler Aeschenvorstadt, Basel, 2001, Seite 27

[13] A. Burger, Beitrag "Historische Brunnstätte Nr.9: Münsterplatz", in Kapitel 1 "Trinkwasserversorgung im ältesten Basel", publiziert in Brunnengeschichte der Stadt Basel, Basel, 1970, Seite 12

[14] G. Helmig / Ch. Ph. Matt, Unterabschnitt "W 5: Einlass des Münsterwerks", in Abschnitt "Zuflüsse des Wasserwerke" in Teil "II: Katalog der landseitigen Äusseren Grossbasler Stadtbefestigungen", in Beitrag "Inventar der Basler Stadtbefestigung - Planvorlage und Katalog, 1. Die landseitige Äussere Grossbasler Stadtmauer", publiziert im Jahresbericht 1989 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 1991, Seite 106, so wie Seite 80 (Plan)

[15] A. Burger, Beitrag "Historische Brunnstätte Nr.30: Wallstrasse", in Kapitel 5 "Grossbasler Brunnwerke im 15. Jahrhundert", publiziert in Brunnengeschichte der Stadt Basel, Basel, 1970, Seite 44

[16] A. Burger, Kapitel 9 "1835-1863: Suche nach Wasser", publiziert in Brunnengeschichte der Stadt Basel, Basel, 1970, Seite 121 und 122

[17] A. Salvisberg, Beitrag "Elisabethenstrasse", publiziert in Die Basler Strassennamen, Basel, 1999, Seite 152

[18] P. Zihlmann-Märki, Abschnitt "Das Basler Bestattungswesen zwischen 1750 und 1850", publiziert in "Gott gebe das wie das Engelein mit Freüden wieder sehen Mögen" - Eine kulturgeschichtliche Untersuchung des Todes in Basel 1750-1850, Zürich, 2010, Seiten 81 und 110

[19] P. Zihlmann-Märki, Fussnote 67, Abschnitt "Das Basler Bestattungswesen zwischen 1750 und 1850", publiziert in "Gott gebe das wie das Engelein mit Freüden wieder sehen Mögen" - Eine kulturgeschichtliche Untersuchung des Todes in Basel 1750-1850, Zürich, 2010, Seite 117 (zur Lokalisierung der Hausnummer von Peter Mengis Wohnung)

[20] V. Lötscher, Beitrag "Der Henker von Basel", publiziert im Basler Stadtbuch 1969, Basel, 1968, Seiten 107, 108 und 110 so wie E. A. Meier, Basel in der guten alten Zeit, Basel, 1972, Seiten 43 und 44

[21] C. Meyer, Beitrag "Die Stadt Basel von 1848-1858", publiziert im Basler Jahrbuch 1906, Basel, 1905, Seite 95

[22] P. Zihlmann-Märki, Fussnote 67, Abschnitt "Das Basler Bestattungswesen zwischen 1750 und 1850", publiziert in "Gott gebe das wie das Engelein mit Freüden wieder sehen Mögen" - Eine kulturgeschichtliche Untersuchung des Todes in Basel 1750-1850, Zürich, 2010, Seite 117

[23] A. Burckhardt-Finsler, "Basels bauliche Entwicklung im 19. Jahrhundert - II. 1850-1860", publiziert im Basler Jahrbuch 1903, Basel, 1903, Seite 246

[24] G. Helmig / Ch. Ph. Matt, Unterabschnitt "G2: Spitalschürentor, Elisabetheneingang", in Abschnitt "a. Grossbasler Stadteingänge" in Teil "II: Katalog der landseitigen Äusseren Grossbasler Stadtbefestigungen", in Beitrag "Inventar der Basler Stadtbefestigung - Planvorlage und Katalog, 1. Die landseitige Äussere Grossbasler Stadtmauer", publiziert im Jahresbericht 1989 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, Basel, 1991, Seite 99, Spalte 1


Quellen:

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Albert Burckhardt-Finsler, "Basels bauliche Entwicklung im 19. Jahrhundert - II. 1850-1860", publiziert im Basler Jahrbuch 1903, herausgegeben von Albert Burckhardt, Rudolf Wackernagel und Albert Gessler, Verlag von R. Reich, Basel, 1903, Seiten 246

Arthur Burger, Brunnengeschichte der Stadt Basel, herausgegeben vom Verkehrsverein Basel, Basel, 1970, Seiten 12, 44, 121 und 122

Daniel Albert Fechter, "Topographie mit Berücksichtigung der Cultur- und Sittengeschichte", publiziert in Basel im vierzehnten Jahrhundert, herausgegeben von der Basler Historischen Gesellschaft, H. Georg's Verlag, Basel, 1856, Seiten 106

Michael Gasser / Marianne Härri, Die Basler Aeschenvorstadt, herausgegeben von E. E. Vorstadtgesellschaft zum Rupf, Christoph Merian Verlag, Basel, 2001, ISBN 3-85616-150-3, Seite 27

Eduard Achilles Gessler, Beitrag "Der Springolf, ein mittelalterliches Torosionsgeschütz", publiziert in Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, 20. Band, 2. Heft, herausgegeben von der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft, Verlag der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft, Basel, 1922, Seite 196

Guido Helmig / Christoph Philipp Matt, Beitrag "Inventar der Basler Stadtbefestigung - Planvorlage und Katalog, 1. Die landseitige Äussere Grossbasler Stadtmauer", publiziert im Jahresbericht 1989 der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt, herausgegeben von Rolf d'Aujourd'hui, Basel, 1991, ISBN 3-905098-10-5, Seiten 80, 98, 99, 106 und 152

Valentin Lötscher, Beitrag "Der Henker von Basel", publiziert im Basler Stadtbuch 1969, herausgegeben von Freitz Grieder, Valentin Lötscher und Adolf Portmann, Verlag Helbing & Lichtenhahn, Basel, 1968, Seiten 107, 108 so wie 110

Guy Paul Marchal, Die Statuten des Weltlichen Kollegiatstifts St.Peter in Basel, Quellen und Forschungen zur Basler Geschichte, Band 4, herausgegeben vom Staatsarchiv Basel-Stadt, Kommissionsverlag Friedrich Reinhardt AG, Basel, 1972, Fussnote 2, Seite 352 (zu Oberstzunftmeister Heinrich Iselin)

Eugen Anton Meier, Basel in der guten alten Zeit, Buchverlag Basler Zeitung, Basel, 1972, ISBN 3-7643-0641-6, Seiten 43 und 44

Carl Meyer, Beitrag "Die Stadt Basel von 1848-1858", publiziert im Basler Jahrbuch 1906, herausgegeben von Albert Buckhardt-Finsler, Rudolf Wackernagel und Albert Gessler, Verlag Helbing & Lichtenhahn,vormals Reich-Detloff, Basel, 1905, Seite 95

Christian Adolf Müller, Die Stadtbefestigung von Basel, Teil 1, 133. Neujahrsblatt der GGG, herausgegeben von der Gesellschaft zur Beförderung des Guten und Gemeinnützigen, Kommissionsverlag Helbing & Lichtenhahn, Basel, 1955, Seite 35

André Salvisberg, Die Basler Strassennamen, Christoph Merian Verlag, Basel, 1999, ISBN 3-85616-104-X, Seite 152

Johannes Schnell, Rechtsquellen von Basel, 1. Teil, Bahnmaier's Buchhandlung (C. Detloff), Basel, 1856, Seiten 203

Gustav Schönberg, Finanzverhältnisse der Stadt Basel im XIV. und XV. Jahrhundert, Verlag der H.Laupp'schen Buchhandlung, Tübingen, 1879, Seiten 604, 625 und 626

Rudolf Thommen, Urkundenbuch der Stadt Basel, Band 8, herausgegeben von der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft zu Basel, R. Reich vormals C. Detloffs Buchhandlung, Basel, 1901, Seite 393 bis 395

Karl Vischer-Merian, Henman Sevogel von Basel und sein Geschlecht, Verlag Benno Schwabe, Basel, 1880, Seiten 69 bis 71

Rudolf Wackernagel, Geschichte der Stadt Basel, Band 2/I, Verlag von Helbing & Lichtenhahn, Basel, 1911, Seite 441

Patricia Zihlmann-Märki, "Gott gebe das wie das Engelein mit Freüden wieder sehen Mögen" - Eine kulturgeschichtliche Untersuchung des Todes in Basel 1750-1850, Chronos Verlag, Zürich, 2010, ISBN 978-3-0340-1040-5, Seiten 81, 110 und 117

o.A. Beitrag "Kirschgarten, Elisabethenstrasse 27", publiziert in Das Bürgerhaus in der Schweiz, XXIII.Band, Kanton Basel-Stadt (III.Teil) und Basel-Land, herausgegeben vom Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein, Orell Füssli Verlag, Zürich, 1931, Seiten 35 bis 37

engel

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